CDU-Fraktion im Ortsbeirat 10 nutzt erste diesjährige Sitzung zum Jahresausblick

Fraktionsvorsitzender Gabriel: "Kommunalwahl wirft schon heute Ihre Schatten

Gero Gabriel, Vorsitzender der CDU-Fraktion im Ortsbeirat 10
Gero Gabriel, Vorsitzender der CDU-Fraktion im Ortsbeirat 10
Frankfurt am Main, 12. Januar 2015 - Die CDU-Fraktion im Ortsbeirat 10 hat ihre erste Fraktionssitzung im neuen Jahr genutzt, um die zentralen Themen und Vorhaben für das neue Jahr zu skizzieren und so weit wie aktuell möglich festzulegen.

Als stärkste Fraktion im Ortsbezirk sieht die CDU sich in einer besonderen Verantwortung, aktuelle Themen aufzugreifen und auch zu setzen. "Natürlich ist es nicht möglich, bereits jetzt gänzlich abzusehen, mit welchen Angelegenheiten wir uns in diesem Jahr beschäftigen werden. Trotzdem möchten wir auf die bereits absehbaren Belange der Bürgerinnen und Bürger vorbereitet sein", so der Fraktionsvorsitzende Gero Gabriel.

Als ein zentrales Thema sieht die Fraktion die geplanten Neubaugebiete in Berkersheim, am Frankfurter Berg und in Bonames. Hier sei man weiterhin bemüht, einen allgemein verträglichen Ausgleich zwischen dem Bedürfnis nach mehr Wohnraum auf der einen Seite sowie den Interessen der bereits jetzt niedergelassenen Anwohnerinnen und Anwohnern auf der anderen Seite zu schaffen.

Als weiteres maßgebliches Thema nannte Gabriel die Reduzierung des Durchgangsverkehrs vor allem in Preungesheim und Berkersheim. "Uns ist hierbei wichtig, dieses Problem ganzheitlich zu betrachten. Viele Probleme in einzelnen Straßen haben ihre Wurzel an ganz anderer Stelle, gleichzeitig würden sich einzelne Maßnahmen an einer Stelle vielleicht an anderer Stelle negativ auswirken", so Gabriel. Auch unter diesem Aspekt müssten die Neubaugebiete betrachtet werden.

Bereits im Rahmen der Planungen sei es zu vermeiden, dass später unnötige Verkehrsbelastungen auftreten würden. "Wir sind dankbar für die gerade aus Berkersheim eingebrachten Vorschläge der Bürgerinnen und Bürger. Auch wenn wir sicherlich nicht all diese Anregungen teilen beziehungsweise politisch begleiten können: gerade die direkt Betroffenen geben oft entscheidende und wertvolle Hinweise", so der Fraktionsvorsitzende.

"Wir werden uns weiter für eine Hausarztpraxis in Berkersheim einsetzen. Frankfurts kleinster Stadtteil muss nun seit mehr als drei Jahren ohne kassenärztliche Hausarztversorgung auskommen. Dies stellt einen unzumutbaren Zustand da. Die CDU hat dieses Thema bis jetzt als einzige Fraktion im Ortsbeirat mit mehreren Anträgen aufgegriffen. Hier werden wir nicht locker lassen und uns gemeinsam mit der Stadt und der Kassenärztlichen Vereinigung für eine Verbesserung einsetzen", fuhr Gabriel fort.

In Eckenheim beschäftigt die Kommunalpolitik vor allem das Ehrenmal für die Gefallenen der beiden Weltkriege. Die CDU hat sich diesbezüglich für eine Restauration stark gemacht. "Die Restauration hat mittlerweile begonnen. Wir werden weiter darauf achten, dass das Eckenheimer
Ehrenmal und vergleichbare Bauten sich in einem würdigen Zustand befinden", so Gabriel weiter.

Der Kontakt zu den zahlreichen Vereinen in unseren Stadtteilen sei der CDU ein besonderes Anliegen - gerade als Kommunalpolitiker sei man auf Anregungen und Kritik der Bürgerinnen und Bürger angewiesen. Man werde auch zukünftig auf möglichst vielen Vereinsfestivitäten, Straßenfesten und ähnlichen Veranstaltungen Präsenz zeigen. "Die Vereine sind unersetzlich
für unser Zusammenleben. Auch und gerade für sie möchten wir Ansprechpartner sein", fuhr Gabriel fort.

"2015 ist das Vorjahr der Kommunalwahl, die bereits jetzt ihre Schatten voraus wirft. Wir werden intensiv über unsere Kandidatinnen und Kandidaten beraten und alles daran setzen, eine ausgewogene und erfolgversprechende Ortsbeiratsliste zu präsentieren. Unser Ziel ist es, auch
nach der kommenden Kommunalwahl die stärkste Fraktion zu bleiben und weiterhin den Ortsvorsteher zu stellen", so Gabriel weiter.

Der Fraktionsvorsitzende erwartet für das kommende Jahr mehr parteipolitisch geprägte Diskussionen. "Bei aller nötigen Auseinandersetzung werden wir uns aber um einen fairen politischen und persönlichen Umgang bemühen", so Gabriel abschließend.

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