Veranstaltung der CDU Westend zum seniorengerechten Wohnen war ein voller Erfolg

Dr. Albrecht Kochsiek, Vorsitzender der CDU Westend
Dr. Albrecht Kochsiek, Vorsitzender der CDU Westend
Frankfurt am Main, 23. November 2014 - Auf überragendes Interesse stieß die Veranstaltung der CDU Westend  zum Thema "Älter werden im Westend - Hier will ich wohnen bleiben" im gut gefüllten Bürgerzentrum Oberlindau.

Im Mittelpunkt stand die Frage, was die Politik, aber auch jeder Einzelne tun kann, um sich auf mit dem Älter werden einhergehende Veränderungen vorzubereiten. In seinem inspirierenden Vortrag betonte der zur Veranstaltung geladene Prof. Dr. Frank Oswald, Inhaber des Lehrstuhls für Interdisziplinäre Alterswissenschaften an der Goethe-Universität Frankfurt am Main, als ein zentrales Ziel den Erhalt der Gehfähigkeit im Alter, da eine wohnortnahe Mobilität Einfluss auf die Gesundheit habe und auch das Demenzrisiko reduziere.

In der lebendig geführten Diskussion brachten einige Veranstaltungsteilnehmer zum Ausdruck, dass es bei diesem Punkt aus ihrer Sicht noch Verbesserungsbedarf im Stadtteil gebe: Kritisiert wurden insbesondere fehlende Barrierefreiheiten bei Läden, kurze Ampelphasen, eine ungenügende Straßenbeleuchtung, überfüllte Mülleimer, verschmutzte Bordsteine und das Fehlen eines Aufzugs an der U-Bahn Station Westend. Nicht zuletzt aufgrund der hohen Mietpreise im Westend würden sich außerdem immer wieder finanzielle Herausforderungen stellen, um in dem gewohnten und lieb gewonnenen Stadtteil wohnen bleiben zu können.

Ein Gewinn für die Veranstaltung war dabei die umsichtige, humorvolle und sachgerechte Moderation durch Dr. Joachim Wilders, Geschäftsführer des "Projekts Care", sowie die wertvollen Beiträge der als Expertin zur Veranstaltung geladenen Vorsitzenden der Senioren Union Frankfurt am Main, Erika Pfreundschuh.

Der rege Austausch zwischen Menschen unterschiedlicher Generationen sowie zwischen Wissenschaft und Kommunalpolitik bot interessante Einblicke in die Lebenswirklichkeit älterer Menschen mit zahlreichen Impulsen für die Gestaltung des Stadtteils. Gleichzeitig wurde deutlich, dass dabei einer funktionierenden Nachbarschaft und dem gesellschaftlichen Engagement aus dem Stadtteil heraus eine zentrale Bedeutung zukommt.

 

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