Caspar: Weiterbau der A 49 ist eines der zentralen Verkehrsprojekte in Mittelhessen

„Finanzierungszusage durch den Bund muss zeitnah erfolgen“

Ulrich Caspar MdL
Ulrich Caspar MdL
Wiesbaden/Frankfurt am Main, 26. November 2014 - Der verkehrspolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag, Ulrich Caspar, hat im Rahmen der heutigen Debatte nochmals die Bedeutung der A 49 für die Region hervorgehoben:

„Der Weiterbau der A 49 ist eines der zentralen Verkehrsprojekte in Mittelhessen. Insbesondere die Anwohner der Bundesstraße 3 werden durch dieses Projekt eine deutliche Entlastung vom Schwerlastverkehr erfahren. Die Fahrstrecke zwischen Kassel und Homberg/Ohm wird sich insgesamt um mehr als 12 Kilometer deutlich verkürzen.

Für den Schwerlastverkehr entsteht auf diese Weise auch eine steigungsärmere Alternative zur A 7 und A 5. Das reduziert auch Energieverbrauch und Schadstoffe. Die Region insgesamt wird durch einen Lückenschluss näher an das Rhein-Main-Gebiet heranrücken. Das ist für die Pendler und den Tourismus, aber auch für die vielen Betriebe und Unternehmen in Mittelhessen eine wichtige Perspektive.“

Zuletzt sei die Klage zweier Naturschutzvereine gegen den Planfeststellungsbeschluss für das letzte Teilstück der Autobahn A 49 zwischen Stadtallendorf und dem Anschluss an die A 5 abgewiesen worden. Das Urteil des Bundesverwaltungsgerichtes habe zudem nochmals das hohe öffentliche Interesse an der Verwirklichung des Vorhabens bestätigt und betont, dass alternative Linienführungen nicht in Betracht kommen. „Dieses Urteil ist daher ein gutes Zeichen für den Fortgang des ganzen Projektes, denn mit ihm rückt das Baurecht für den letzten Abschnitt der A 49 in greifbare Nähe“, so Caspar.


„Sobald auch die letzte, noch anhängige Klage abgewiesen wird und damit für alle Abschnitte durchgängig Baurecht besteht, ist der Bund am Zuge und muss die erforderlichen Finanzmittel zeitnah und kontinuierlich zur Verfügung stellen. Hierfür werden wir uns auf Bundesebene weiterhin einsetzen. Wir brauchen jetzt Planungssicherheit. Denn nur durch einen konsequenten Weiterbau können die Belastungen des nachrangingen Verkehrsnetzes in der Übergangszeit so gering wie möglich gehalten werden. Provisorien führen hingegen zu Belastungen und nicht zu Entlastungen“, machte Caspar abschließend deutlich.

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