Steinbach: Cyber-Kriminalität nachhaltig bekämpfen

Jüngste Berichte drängen Gesetzgeber zum Handeln

Erika Steinbach MdB
Erika Steinbach MdB
Berlin/Frankfurt am Main, 25. November 2014 - „Die jüngsten Meldungen, dass Cyber-Kriminalität das Gesundheitssystem stark schwächt, Kliniken, Ärzte, Versicherungen und Behörden ins Visier nehmen und der Diebstahl wie der Missbrauch von Patientendaten droht, ist nur Teil einer Gesamtproblematik.

Die Organisation der Zugriffsrechte auf sensible Daten und deren Überwachung ist ein Ansatz. Wesentlich ist aber auch die laufende Dokumentation aller Datenbewegungen. Sie macht überhaupt nachvollziehbar, wie Angreifer auf Daten zugegriffen haben und wo die Schwachstellen liegen.

 

Die Verabschiedung eines wirksamen IT-Sicherheitsgesetzes ist nicht nur aus dem Gesundheitsbereich heraus dringend geboten. Mit dem derzeit in der Vorbereitung befindlichen Gesetz muss eine signifikante Verbesserung der Sicherheit informationstechnischer Systeme in Deutschland erreicht werden. Unternehmen und Bürger brauchen dringend einen besseren Schutz im Internet.
 

Ein effektiver Schlag gegen die Cyber-Kriminellen wäre die Auflage an Telemediendienste entsprechende Daten über einige Monate zum Zwecke der Nachverfolgung von solchen Attacken zu sichern, damit Cyberkriminelle nicht durch zu schnelle Löschungen mit ihren Taten im Dunkel geschützt bleiben. Die Aufklärung der Straftaten beginnt schließlich zumeist erst dann, wenn der Betroffene davon erfährt und mit den Auswirkungen konfrontiert wird: wenn seine Daten im Internet gegen ihn verwendet werden oder seine Identität ganz gestohlen ist.“
 

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