Junge Union Frankfurt fordert Rettung des Bembels

Schäfer: Wer Frankfurt den Bembel nehmen will, muss mit Gegenwind rechnen

Martin-Benedikt Schäfer, JU-Kreisvorsitzender
Martin-Benedikt Schäfer, JU-Kreisvorsitzender
Frankfurt am Main, 13. November 2014 - Die Junge Union Frankfurt fordert die Europäische Union auf ihre Regulierungswut nicht auf eines der Frankfurter Nationalheiligtümer, den Bembel, auszuweiten und setzt sich an die Spitze der Bembelrettungsbewegung.

Nachdem die EU schon erfolglos versuchte den Apfelwein umzubenennen soll nun nach dem Wille der Brüsseler Bürokratie der Bembel dran glauben.

„Vor einigen Jahren sollte dem Apfelwein das Wort Wein entzogen werden. Damals herrschte großes Aufsehen in ganz Hessen und vor allem in Frankfurt. Nun will die EU Auflagen schaffen, die ein Aus des Bembels bedeuten würden. Das werden wir jedoch nicht so stehen lassen“, so der Kreisvorsitzende der Jungen Union, Martin-Benedikt Schäfer, der beim Kampf gegen die Regulierungswut aus Brüssel erneut auf den heimischen Europaabgeordneten, Thomas Mann setzt. „Thomas Mann setzte sich schon einmal für die Interesse der Frankfurter ein, indem er es mit Initiativen schaffte den Apfelwein zu retten, nun bin ich mir sicher, unterstützt er uns auch wieder dabei den Bembel behalten zu können.

Das graue Tongefäß mit den blauen Ornamenten sei nicht nur ein einfaches Gefäß, findet die Junge Union, viel mehr sei es Ausdruck der Kultur und Tradition der Stadt am Main. „Wer an Frankfurt denkt, denkt zuerst an einen Bembel, aus dem man das herrliche ‚Stöffsche‘ ausschenkt. Uns das wegzunehmen, wäre so, als würde man am Oktoberfest das Bier nicht mehr aus einer Maß trinken“, zieht Schäfer einen Vergleich, der auch die EU-Bürokraten aufhören lassen sollte.

„Die grüne Soße soll geschütztes Kulturgut werden, der Apfelwein darf weiter Wein heißen. Handkäs’ mit Musik darf in keiner Aufzählung zu Frankfurt fehlen. Doch das alles wäre nicht komplett, würde man uns den Bembel nehmen“, stellt der Kreisvorsitzende die große Bedeutung des Bembels klar.

Für die Junge Union würde man den Frankfurtern im Speziellen, aber auch allen Hessen im Allgemeinen eine lukrative Einnahmequelle an Souvenirs nehmen. „Im Schwarzwald kaufen die Touristen Kuck-Kucks-Uhren, in Bayern Lederhosen und bei uns in Frankfurt eben Bembel. Ob klassisch oder mit einer eigenen Aufschrift. Ein Tourist, der in Frankfurt war, geht nie ohne Bembel nach Hause“, ist sich Schäfer sicher und führt weiter aus, dass mit einer Änderung von Auflagen und dem damit einhergehenden Ende der Bembel, der Stadt Frankfurt ein Stück Identität geraubt würde.

„Die Europäische Union hat ohnehin schon ein recht großes Akzeptanzproblem in der Bevölkerung. Das haben wir im Wahlkampf in diesem Frühjahr wieder bemerkt. Mit solchen Aktionen befeuert man dies unnötiger Weise noch mehr“, so Martin-Benedikt Schäfer abschließend

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