Rhein: Gemeinsame Wissenschaftskonferenz fasst wichtige Beschlüsse

Staatsminister Boris Rhein MdL
Staatsminister Boris Rhein MdL
Wiesbaden/Frankfurt am Main, 4. November 2014 - Wissenschaftsminister Boris Rhein begrüßt die aktuellen Beschlüsse der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK).

Insbesondere die Exzellenzinitiative in gemeinsamer Verantwortung über das Jahr 2017 zu erhalten und ausbauen zu wollen sei ein wichtiger Schritt, erklärte der Minister. Wissenschaftsminister Boris Rhein: „Ich warne jedoch davor die Breitenförderung zu Gunsten der Spitzenförderung zu vernachlässigen. Ohne Breite gibt es keine Spitze. Insofern ist es sicher klug über innovative Konzepte der Exzellenzförderung in Deutschland nachzudenken wie beispielsweise einer gezielten Förderung von Kooperationen verschiedener Hochschulen untereinander. Die erfolgreiche Forschungskooperation der Universitäten Gießen und Marburg ist ein gutes Beispiel dafür.“

 
Zunächst müssten jedoch die Ergebnisse der Untersuchungen der internationalen Kommission vorliegen, um auf dieser Basis fundierte Entscheidungen für die Zukunft der Exzellenzförderung über das Jahr 2017 hinaus treffen zu können. Darüber hinaus hat die GWK beschlossen den Hochschulpakt bis zum Jahr 2020 fortsetzen zu wollen.
 
„Die Fortsetzung des Bund-Länder-Hochschulpaktes ist eine wichtige Säule des herausragenden Hochschulfinanzierungspakets der hessischen Landesregierung. Für jeden Euro des Bundes investieren wir einen zusätzlichen Euro des Landes. Allein in den Jahren 2015 bis 2018 sind das nach derzeitigem Stand Landesmittel in Höhe von rund 600 Millionen Euro die in unsere Hochschulen fließen. Damit haben wir klare Weichenstellungen für die Zukunft des Wissenschaftsstandorts Hessen getroffen“, erklärte Wissenschaftsminister Boris Rhein abschließend.

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