Stadtrat Uwe Becker, Kreisvorsitzender der Frankfurter CDU, Stadtkämmerer
Stadtrat Uwe Becker, Kreisvorsitzender der Frankfurter CDU, Stadtkämmerer
Frankfurt am Main, 13. Oktober 2014. Als „handfeste Provokation unseres demokratischen Rechtsstaates, als Unterhöhlung unserer freiheitlichen Gesellschaft und als Gefahr für die öffentliche Ordnung“ hat heute der Kreisvorsitzende der Frankfurter CDU, Uwe Becker, die Aktivitäten der immer professioneller agierenden Salafistenszene bezeichnet.

„Wir laufen Gefahr, dass in unserer Gesellschaft die Akzeptanz für den Islam insgesamt Schaden nimmt, wenn wir nicht mit vereinten Kräften den extremistischen Auswüchsen noch konsequenter entgegentreten. Die übergroße Zahl der Musliminnen und Muslime in Frankfurt steht für einen offenen und friedlichen Islam.

Ihnen gilt Akzeptanz und Respekt gerade auch in unserer internationalen Stadt, in der religiöse Vielfalt Realität ist und zum kulturellen Reichtum Frankfurts beiträgt. Und auch das Praktizieren des eigenen Glaubens gehört zu diesem Verständnis. Praktizierte Religion muss aber immer auch auf das Miteinander, auf das friedliche Zusammenleben und auf Integration ausgerichtet sein. Umso wichtiger ist es, dass wir dem religiösen Fanatismus entgegentreten.

Dies gilt für Staat und Gesellschaft und gerade in unserer offenen Stadtgesellschaft in Frankfurt sehe ich die Notwendigkeit, dass auch die Moscheegemeinden selbst noch verstärkter Aufklärungsarbeit leisten und sich nach innen wie auch nach außen klarer positionieren. Der Koran in den Händen von Rattenfängern darf nicht dazu führen, dass man auch die Rattenfänger schont“, erklärte Becker.

 

„Wenn unter Missbrauch von Religionsfreiheit religiöse Fanatiker ihre Propaganda und Anwerbeversuche auf unseren Straßen und Plätzen betreiben, dann kann und darf der Staat nicht auf Dauer zusehen. Mit der Aktion „LIES“ wird im Schafspelz der Koran in den Städten verteilt, während die Wölfe nur auf neue willfährige Lämmer warten“, so Becker. Aus Sicht des Kreisvorsitzenden der Frankfurter CDU stellen Aktionen wie die Aktion „LIES“ ein Propagandainstrument der radikal-islamistischen Szene dar, um neue Anhänger zu gewinnen, die später sogar als Dschihadisten in den bewaffneten Krieg ziehen könnten und aber auch zur Gefahr für die öffentliche Sicherheit in Deutschland werden können.
 

„Wir wollen, dass das friedliche Zusammenleben von Menschen aus über 170 Nationen in unserer Stadt keinen Schaden nimmt. Deshalb gehört neben Prävention auch die Festlegung von klaren Grenzen der Toleranz zu den notwendigen Instrumenten, um eben diesen Zusammenhalt auch auf Dauer zu sichern. Extremisten haben hier keinen Platz und müssen unsere konsequente Ablehnung erfahren.

Deshalb sollten alle rechtlich erforderlichen Schritte unternommen werden, um Aktivitäten wie die Aktion „LIES“ in unserem Land gänzlich zu verbieten. Es braucht bessere rechtliche Instrumente, um vor Ort nicht in ein fortlaufendes Katz- und Maus-Spiel mit vermeintlichen Einzelpersonen einer hochprofessionellen Extremisten-Szene zu geraten, die längst nicht nur in Deutschland unterwegs ist “, so Becker abschließend.

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