Frankfurter CDU kritisiert Symbol- und Fotopolitik des Oberbürgermeisters

"Feldmann macht beim Flughafen einen verantwortungslosen Showlauf"

Thomas Kirchner, Stadtverordneter, stellv. Kreisvorsitzender der Frankfurter CDU
Thomas Kirchner, Stadtverordneter, stellv. Kreisvorsitzender der Frankfurter CDU
Frankfurt, 20. August 2014 - Der stellvertretende Kreisvorsitzende der Frankfurter CDU, Thomas Kirchner, hat heute Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann für dessen Anti-Flughafen Politik scharf kritisiert.

Feldmann hatte nach Erteilung der Baugenehmigung für das Terminal 3 nach Medienberichten erneut seine kritische Position zu diesem Vorhaben unterstrichen und dabei dessen Notwendigkeit abgestritten.
"Mitte Juli hat Feldmann noch öffentlich geäußert, dass er keinen Bedarf für das Terminal 3 sehe, ohne dies näher zu begründen. Wenn er nun einer vertieften Prüfung das Wort rede, hat er wohl zuvor seine Aussagen selbst nicht geprüft. So darf man mit der Entwicklung des Flughafens und mit den tausenden von Arbeitsplätzen vor Ort nicht umgehen", unterstrich Kirchner.
Auch das fortlaufende Schwadronieren von einer engeren Kooperation und Einbindung des Frankfurter Flughafens in eine nationale und europäische Flugverkehrsstrategie bleibe eine lächerliche Lufthülle, weil Feldmann überhaupt nicht erklären könne, was er denn konkret damit meine.
Wenn der Oberbürgermeister anstrebe, mehr Flugverkehr auf andere Flughäfen zu verteilen, dann zerstöre Feldmann die Funktion des Frankfurter Flughafens als internationales Drehkreuz und rede der weiteren Vernichtung Tausender Arbeitsplätze das Wort. In Paris, Amsterdam oder am künftig noch größeren Flughafen von Istanbul werde man Feldmanns Anti-Frankfurt-Politik sicherlich befürworten.
"Auch nach seiner Fotosafari beim Flughafen Hahn im vergangenen Jahr hat Feldmann große Worte gemacht und nichts ist gefolgt. Offensichtlich  hat er das Thema noch nicht einmal in den Flughafengremien zur Sprache gebracht. 
Feldmann will sich bei Fluglärmgegnern als deren Fürsprecher inszenieren, doch er führt die Menschen hinters Licht, weil er bloße Pressearbeit aber keine richtige Arbeit leistet", so Kirchner.
Einzig die Frankfurter CDU setze sich mit dem Fraktionsvorsitzenden im Hessischen Landtag, Michael Boddenberg, von technischen Verbesserung der Flugzeuge bis hin zu veränderten An-und Abflugverfahren für echten Lärmschutz ein und rede nicht nur ständig darüber.

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