Kößler: Die Kleingartenanlage Wolfsweide bleibt erhalten

Dr. Nils Kößler, Stadtverordneter, planungspolitischer Sprecher der CDU-Römerfraktion
Dr. Nils Kößler, Stadtverordneter, planungspolitischer Sprecher der CDU-Römerfraktion
Frankfurt am Main, 15. Juli 2014 - Die schwarz-grüne Koalition hat sich darauf verständigt, dass die Kleingartenanlage Wolfsweide im Rahmen des Bebauungsplans Nr. 876 – Nördlich an der Wolfsweide erhalten wird.

Mit dem heute im Planungsausschuss zu fassenden Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan wird der 14. und letzte Aufstellungsbeschluss aus dem sog. Wohnbauland-Entwicklungsprogramm 2014 verabschiedet.

 
"Wir haben uns die Kleingartenanlage sowie viele andere Gebiete, für die es in den letzten Monaten Aufstellungsbeschlüsse gab, vor Ort angesehen und mit den Nutzerinnen und Nutzern gesprochen", erklären Dr. Nils Kößler und Wolfgang Siefert, die planungspolitischen Sprecher der CDU-Fraktion und der Fraktion die GRÜNEN im Römer.

"Der gute Zustand, viele Nutzpflanzen, eine Lernparzelle für eine nahegelegene Kita sowie der hohe Anteil von Vereinsmitgliedern mit Migrationshintergrund und Seniorinnen und Senioren haben uns auch von der sozialen Relevanz des Kleingartenvereins überzeugt."
 

Das Ziel des Aufstellungsbeschlusses, bezahlbaren Wohnraum in Frankfurt zu schaffen, soll in diesem Fall nicht zu Lasten bereits vorhandener sozialer Strukturen erreicht werden. "Wir stehen aber weiterhin zu der grundsätzlichen wohnungspolitischen Strategie des schwarz-grünen Magistrats, die wir mit dem Wohnbauland-Entwicklungsprogramm 2014 in diesem Frühjahr beschlossen haben. Daher beauftragen wir den Magistrat, während der Erstellung des Bebauungsplans Wolfsweide zu prüfen, wie das entfallende Wohnbaupotenzial an anderer Stelle im Plangebiet ausgeglichen werden kann.

Denkbar wäre beispielsweise, das geplante ‘grüne Band Preungesheim‘ im Norden des Plangebiets zu verkleinern und das Maß der baulichen Nutzung im verbleibenden Plangebiet anzupassen.", so Kößler und Siefert.

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