Bartelt/Bocklet: Erfolgreicher Dialog beim Runden Tisch Kinderbetreuung

„Fachlich hochwertige Kinderbetreuung in Hessen“ – „Expertenmeinungen werden ernstgenommen“

Dr. Ralf-Norbert Bartelt MdL , sozial- und gesundheitspolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion
Dr. Ralf-Norbert Bartelt MdL , sozial- und gesundheitspolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion
Wiesbaden/Frankfurt am Main, 10. Juli 2014 - „Wir begrüßen den konstruktiven Austausch zwischen Trägern, Verbänden und Interessensvertretungen, der gestern beim Runden Tisch Kinderbetreuung über die Betreuungssituation in Hessen stattgefunden hat.

Der Runde Tisch Kinderbetreuung ist ein wichtiger Schritt, der Chancen bietet, die Kinderbetreuung und Kinderförderung in Hessen noch besser aufzustellen. Der enge Austausch mit den Verbänden und Kommunen sowie der frühzeitige und dauerhafte Dialog mit den Betroffenen sind uns sehr wichtig. Wir haben erreicht, dass in den wichtigen Feldern der Kinderbetreuung fachlich darüber diskutiert wurde, an welchen Stellen noch Handlungsbedarf für eine optimale Kinderbetreuung in Hessen besteht.

Dies zeigt, dass die Regierungskoalition aus CDU und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN ihre Versprechen einlösen“, sagten die sozialpolitischen Sprecher von CDU und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Hessischen Landtag, Dr. Ralf-Norbert Bartelt und Marcus Bocklet, anlässlich des Runden Tisches Kinderbetreuung.

„Durch den Runden Tisch Kinderbetreuung haben wir viele wichtige Hinweise erhalten, insbesondere für vier Themenfelder: Die Ausgestaltung des weiteren Ausbaus der Kinderbetreuung unter drei Jahren, der sich hessenweit sehr heterogen darstellt. Die Unterstützung der Kindertagespflege, um ein gleichwertiges Angebot zur Kinderbetreuung leisten zu können. Die Fortführung der umfassenden Implementierung des Bildungs- und Erziehungsplanes in den Einrichtungen wie auch mit den Eltern.

Zudem ist der Fachkräftemangel weiterhin eines der drängendsten Probleme. Dieser und weiterer Bereiche werden wir uns annehmen. Zum Thema Fachkräftemangel haben wir auch bereits im Koalitionsvertrag vereinbart, diesem mit Maßnahmen entgegenzuwirken und ein Konzept zur Gewinnung von Fachkräften zu erarbeiten“, so Bartelt und Bocklet.

„Wir haben erfahren, dass bisher rund 20 Prozent der Einrichtungen das Gesetz anwenden. Wir werden interessiert die Evaluation des Gesetzes begleiten und begrüßen die transparente Gestaltung des Evaluierungsvorhabens. Auch begrüßen wir sehr, dass die Landesregierung den Trägern, die gegenüber dem 1. März neue Kapazitäten geschaffen haben, sei es durch neue Einrichtungen oder neue Gruppen, eine Unterstützung in Form einer Anschubfinanzierung zukommen lassen wird“, erläutern Bartelt und Bocklet.

„Eine gute Betreuung ist für das Aufwachsen aller Kinder von großer Bedeutung. Mit dem Kinderförderungsgesetz haben wir mehr Geld, mehr Qualität und mehr Gerechtigkeit in die Betreuung unserer Kinder gebracht. Der Ausbau des Betreuungsangebots ist gut vorangekommen. Wir investieren so viel Geld wie noch nie und wir stellen für jedes Kind in Hessen einen guten Mindeststandard in der Qualität sicher“, so Bartelt.

„Wir werden die Implementierung und Umsetzung des KiföGs sehr aufmerksam begleiten. Und, sofern es notwendig ist, nachsteuern. Die heutigen Rückmeldungen zeigen, dass an einigen Punkten Handlungsbedarf besteht. Diesen werden wir uns annehmen. Ein Augenmerk muss auf der Vereinfachung der Anwendung des KiföGs liegen“, stellt Bocklet fest.

„Wir begrüßen zudem die Einigung auf eine neue Rahmenvereinbarung Integrationsplatz zwischen der Liga der Freien Wohlfahrtspflege und den kommunalen Spitzenverbänden. In Hessen werden dadurch weiterhin hohe fachliche Standards bei der gemeinsamen Betreuung von Kindern mit und ohne Behinderungen sichergestellt. Es ist richtig und wichtig, dass bei der Aufnahme von Kindern mit Behinderungen die Platzzahl in der Kita-Gruppe reduziert wird. Dadurch können zusätzliche Fachkraftstunden dem besonderen Bedarf von Kindern mit Behinderungen gerecht werden. Gerade für die Eltern von Kindern mit Behinderungen ist es wichtig zu wissen, dass ihre Kinder gut betreut werden.

Die Landesregierung stellt für die Umsetzung der Rahmenvereinbarung zusätzlich zehn Millionen Euro im Haushaltsjahr 2014 zur Verfügung. Das bedeutet 10 Millionen mehr für die fachlich hohen Standards in der Kinderbetreuung. Die Pauschalen für die Kinderbetreuung wurden bereits durch das Kinderförderungsgesetz angehoben. Dadurch zeigen wir, welch hohe Priorität und Wichtigkeit eine qualitativ hochwertige Kinderbetreuung für uns hat“, erklären Bartelt und Bocklet.

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