Michael zu Löwenstein, Vorsitzender der CDU-Stadtverordnetenfraktion
Michael zu Löwenstein, Vorsitzender der CDU-Stadtverordnetenfraktion
Frankfurt am Main, 9. Juli 2014 - CDU und GRÜNE wollen ein Miteinander von Leistungs- und Freizeitsport, Erholungspark und Landschaftsschutz

Ein Freizeit- und Sportpark für die Frankfurterinnen und Frankfurter soll
nach dem Vorschlag von CDU und GRÜNEN auf dem Rennbahngelände
entstehen. Ökologische und ökonomische Leitplanken für eine mögliche
Nutzung werden der Bürgerbeteiligung vorangestellt, um Naturschutz und
Unterhaltskosten dieser großen öffentlichen Fläche im Blick zu haben.

Die Koalition begrüßt die Ansiedlung der DFB-Akademie auf dem Gelände
der Galopprennbahn. „Sollte ein Parallelbetrieb der Rennbahn nicht möglich sein, bietet sie Frankfurt am Main gleichwohl eine historische Chance, die nicht nur in der Bindung des DFB und des Spitzenfußballs liegt“, so der CDU-Fraktionsvorsitzende Michael zu Löwenstein.

„Mehr als die doppelte Fläche des Hafenparks kann dort für Frankfurterinnen und Frankfurter als Freizeit- und Sportpark entwickelt werden“, so Löwenstein weiter, der deutlich machte, dass dabei dem Vereinssport wie auch dem Freizeitsport eine wichtige Rolle zukommen werde. „Nicht nur Kinder und Jugendliche wünschen sich heute auf Spielplätzen mehr Freiraum. Auch die erwachsenen Bewohnerinnen und Bewohner der
verdichteten Großstadt verlangen neben Sportsstätten mehr öffentlichen
Raum zur freien Gestaltung“, so Ursula auf der Heide, stellvertretende
Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN im Römer.

Das Gelände soll deshalb auch Flächen bieten, auf denen Aktivitäten und Nutzungen von den Bürgerinnen und Bürgern frei festgelegt werden können.
Die Planung und Konzeption für das Gelände und den Park sollen in besonderem Maße von der Idee der Nachhaltigkeit geleitet werden.

Wertvolle Grünflächen, Biotope und Bodendenkmäler wie z.B. der Wald, die Magerwiesen und die Hünengräber sollen erhalten, geschützt und behutsam in den Park integriert werden. Auch weitere Bodenversiegelungen über das DFB-Gelände und den Bestand hinaus sollen unterbleiben.

Bürgerbeteiligung bei der Entwicklung des Geländes sei ein Muss. Damit
Wünsche und Möglichkeiten möglichst nahe zusammenkommen, soll ein
Strukturplan Nutzungsoptionen aufzeigen. Gute Ideen, aber auch Sponsoren und ehrenamtliches Engagement seien gefragt, um diese große öffentliche Fläche trotz Sparzwängen zu gestalten und zu unterhalten. „Das Rennbahngelände wird ein Anziehungspunkt für die Frankfurterinnen und
Frankfurter bleiben und soll allen offen stehen“, so auf der Heide und zu
Löwenstein.

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