Uwe Becker fordert Burka-Verbot in Deutschland

Stadtrat Uwe Becker, Kreisvorsitzender der Frankfurter CDU, Stadtkämmerer
Stadtrat Uwe Becker, Kreisvorsitzender der Frankfurter CDU, Stadtkämmerer

Frankfurt am Main, 4. Juli 2014. Der Kreisvorsitzende der Frankfurter CDU, Uwe Becker, hat das jüngste Urteil des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte zum Anlass genommen, auch für Deutschland ein Verbot der Vollverschleierung zu fordern.

„Wir müssen sicherstellen, dass das friedliche und offene Zusammenleben unterschiedlicher Kulturen und Religionen in unserem Land nicht gefährdet wird und die Burka ist ein deutliches Zeichen der Abgrenzung und der fehlenden Bereitschaft zur Integration“, betonte Becker. Zum dauerhaften Schutz der öffentliche Ordnung sei ein Verbot der Burka auch in Frankfurt anzustreben. „Wir wollen wissen, wer hinter dem Schleier steckt und eine Abgrenzung gegenüber der übrigen Stadtgesellschaft können wir vor dem Hintergrund unserer integrationspolitischen Ziele nicht akzeptieren“, erklärte der CDU-Kreisvorsitzende.

„Der Reichtum Frankfurts ist die Vielfalt und Buntheit der Stadt. Hier leben Menschen aus 170 Nationen friedlich zusammen und 160 Gemeinden aller Weltreligionen sind in Frankfurt zu Hause. Die meisten von ihnen streben selbst eine erfolgreiche Integration an und auch in den muslimischen Gemeinden steht das Bild eines offenen und friedlichen Islam im Vordergrund. Umso mehr müssen wir allen Tendenzen der Abgrenzung entgegenwirken und klar zum Ausdruck bringen, dass eine Abschottung und damit auch eine zum Ausdruck gebrachte Ablehnung einer offenen und freien Gesellschaft nicht akzeptiert werden kann“, so Becker weiter. Becker betonte, dass sich die Frankfurter CDU für ein Burka-Verbot einsetzen werde und die Möglichkeiten örtlicher Regelungen prüfen werde oder falls notwendig eine gesetzliche Verankerung fordere.

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