Wissenschaftsminister Boris Rhein ist neuer Aufsichtsratsvorsitzender des Universitätsklinikums Frankfurt

Staatsminister Boris Rhein MdL
Staatsminister Boris Rhein MdL
Wiesbaden/Frankfurt am Main, 3. Juni 2014 - Wissenschaftsminister Boris Rhein ist zum neuen Aufsichtsratsvorsitzenden des Universitätsklinikums Frankfurt gewählt.

Er tritt damit die Nachfolge von Justizministerin Eva Kühne-Hörmann an, die mit ihrem Wechsel vom Wissenschaftsministerium in das Justizministerium ihre Mitgliedschaft in dem siebenköpfigen Gremium beendete.

 

Wissenschaftsminister Boris Rhein: „Ich freue mich auf die Aufgabe, das Universitätsklinikum Frankfurt als Standort exzellenter Krankenversorgung, Forschung und Lehre mitzugestalten. Dazu gehören strukturelle und organisatorische Weiterentwicklungen, aber auch umfangreiche Investitionen, die das Universitätsklinikum für die Herausforderungen der Zukunft wappnen. Zentrales Ziel ist es, die langfristige Wettbewerbssicherheit des Universitätsklinikums zu gewährleisten.“
 

Das Universitätsklinikum steht 2014 vor schwierigen Herausforderungen, nicht zuletzt angesichts deutlicher Kostensteigerungen. Der Aufsichtsrat hatte bereits 2013 einen umfassenden Restrukturierungs- und Sanierungsprozess eingeleitet, der 2014 fortgesetzt werden soll. Ein weiterer Schwerpunkt der kommenden Jahre ist die Umsetzung von Bauprojekten auf dem Gelände der Universitätsklinikum.
 

„Die bauliche Zusammenführung der Kliniken ist eine der Schlüsselmaßnahmen, um Synergien zu erzielen und damit Kosten zu sparen. Deshalb investiert die Landesregierung auch weiter in die geplanten Bauprojekte wie beispielsweise dem Erweiterungsbau am Haus 23“, erklärte Wissenschaftsminister Boris Rhein. Mit Baukosten von rund 208 Mio. € sind die aktuell im Bau befindlichen südlichen Erweiterungsbauten am Haus 23 das derzeit größte Bauvorhaben des Ministeriums für Wissenschaft- und Kunst. In dem Neubau sollen auf rund 20.000 qm Nutzfläche die sogenannten „Kopffächer“ wie Augen-, Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde, Mund-, Kiefer- und plastische Gesichtschirurgie sowie Neurologie und Neurochirurgie bis 2017 zusammengeführt werden.

Der 2. Bauabschnitt zur umfangreichen Modernisierung des Universitätsklinikums sowie der Flächen für Forschung und Lehre in der Hochschulmedizin Frankfurt umfasst Investitionen von weiteren rund 400 Mio. € am Standort Niederrad.

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