Junge Union Frankfurt fordert Haushaltsdisziplin im Magistrat

Martin-Benedikt Schäfer: Generationengerechtigkeit muss im Vordergrund stehen

Martin-Benedikt Schäfer, JU-Kreisvorsitzender
Martin-Benedikt Schäfer, JU-Kreisvorsitzender
Frankfurt am Main, 23. Mai 2014 - Die Junge Union Frankfurt fordert den Magistrat auf die Konsolidierung des Haushalts der Stadt nicht aufzugeben und mit Disziplin und Kreativität zu sparen. Die Generationengerechtigkeit steht bei der größten politischen Jugendorganisation in Frankfurt dabei besonders im Fokus.

 
„Die Schulden, die heute gemacht werden, müssen morgen von der jungen Generation abgetragen werden. Wir fordern den Magistrat auf endlich richtig zu sparen“, so der Vorsitzende der Jungen Union Frankfurt Martin-Benedikt Schäfer, der auch an die Schuldenbremse erinnert, die ab spätestens 2020 im Land Hessen gilt. „Wenn das Land es schafft ab spätestens 2020 keine neuen Schulden mehr zu machen, dann sollten wir in Frankfurt auch langsam anfangen dies in die Tat umzusetzen“, mahnt der Kreisvorsitzende an.
 
 
Die Junge Union Frankfurt kritisiert den teilweise nicht vorhandenen Sparwillen im Magistrat. „Jedes Dezernat muss zum Gelingen der Haushaltskonsolidierung beitragen. Nur dann kann Frankfurt eine weitere Neuverschuldung verhindern. Es ist ein Hohn für die junge Generation, dass wir heute nicht mehr darüber diskutieren von den Schulden runterzukommen, sondern froh sein müssen keine neuen Schulden zu machen“, merkt Schäfer an und hofft, dass sein Appell im Magistrat Gehör findet.
 

Die letzten Zahlen seien für die Junge Union Frankfurt erschreckend gewesen. Ginge es so weiter, könne man schon bald kaum weitere, dringend notwendige Investitionen stemmen. „Der Magistrat muss an die Generationengerechtigkeit denken. Unserer Generation darf kein Scherbenhaufen von Haushalt überlassen werden. Das Motto ‚Nach mir die Sintflut‘ darf kein haushaltspolitisches Motto der Dezernate sein“, bemerkt Martin-Benedikt Schäfer und erinnert daran, dass Frankfurt vor einigen Jahren bereits auf gutem Weg war die Schulden zu tilgen.
 

„Wir haben damals wohl auf zu großem Fuße gelebt und jetzt bekommen wir die Quittung. Noch ist Zeit für eine Kehrtwende“, so der Kreisvorsitzende.
 
Unter dem Motto „Es ist 5 vor 12“ hofft die Junge Union Frankfurt auf ein Umdenken in allen Dezernaten und verspricht auch weiterhin genau darauf zu schauen, was der Magistrat in Sachen Haushaltskonsolidierung in den kommenden Wochen, Monaten und Jahren tut.

Inhaltsverzeichnis
Nach oben