Fachausschuss Wirtschaft: Industriepolitik nach Masterplan

Christoph Fay, Vorsitzender des Fachausschuss Wirtschaft der Frankfurter CDU
Christoph Fay, Vorsitzender des Fachausschuss Wirtschaft der Frankfurter CDU
Frankfurt am Mai, 26. Mai 2014 - Der Fachausschuss Wirtschaft der Frankfurter CDU hat sich in seiner letzten Sitzung mit der Industriepolitik in Frankfurt beschäftigt. Hierzu hat der Ausschuss den Wirtschaftsdezernenten, Markus Frank, eingeladen, der mit einem überzeugenden Vortrag die neue Industriepolitik aus seinem Dezernat heraus vorstellte.

Industriepolitik hat in Frankfurt eine große Vergangenheit und eine große Zukunft. Anhand der Insulin Sticks, die millionenfach täglich im Industriepark Hoechst produziert werden, erläuterte der Wirtschaftsdezernent die Bedeutung der industriellen Produktion für Frankfurt, aber vor allem weltweit. In Frankfurt produzieren viele Firmen für den Weltmarkt und profitieren von unserer guten Infrastruktur am Frankfurter Flughafen. Ein Rädchen habe mit dem anderen zutun. Das Zusammenspiel der einzelnen Branchen macht Frankfurt so stark, stellte der Wirtschaftsdezernent fest.
 
Für die Steuereinnahmen der Stadt hat die industrielle Produktion einen sehr wichtigen Stellenrang. Mit 1,5 Mill. Euro Gewerbesteuer, davon 500 Millionen aus dem industriellen Gewerbe, generieren Industrie und Dienstleistungen die Haupteinkünfte des städtischen Haushaltes. Dem stehen 300 Millionen Euro Einnahmen aus Einkommen gegenüber. Seit 2000 sind am Standort Hoechst 5 Mill. Euro investiert worden. Dort arbeiten und produzieren 100 Firmen mit 22 000 Mitarbeitern.

Stadtrat Frank stellte im Weiteren seinen Masterplan Industriepolitik vor, der im Kern nichts anderes vorsieht, als die Sicherung von Industrieflächen für gewerbliche Unternehmen und Handwerksbetriebe. Die Stadt muss eine systematische Vorgehensweise zur Sicherung von Gewerbeflächen praktizieren. Investitionsentscheidungen werden nur getroffen, wenn Industrieunternehmen nachhaltige und langfristige Perspektiven sehen.

Das heißt ein intensives Begleiten der Entscheidungsträger in der Wirtschaft. Für diese Sisyphusarbeit muss man früh aufstehen und immer am Ball bleiben. Fleiß und Hartnäckigkeit werden dann auch belohnt, so Markus Frank. Nach einer langen und angeregten Diskussion konnte der Wirtschaftsdezernent die vielen positiven Entscheidungen von Industrieunternehmen immer wieder vorzeigen. Zum Abschluss dankte der Fachausschussvorsitzende, Christoph Fay, Stadtrat Frank für seinen hohen Einsatz für die Frankfurter Industrie und stellte fest, dass die Industriepolitik in Frankfurt nicht nur in guten Händen ist, sondern auch viele Erfolge vorweisen kann.

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