Caspar: Wichtigen Beitrag zur Steigerung der Verkehrssicherheit

„Fahrradfahrer sollen Verkehrsrichtung beachten“

Ulrich Caspar MdL
Ulrich Caspar MdL
Wiesbaden/Frankfurt am Main, 11. April 2014 - Als einen „wichtigen Beitrag zur Steigerung der Verkehrssicherheit“ hat heute in Wiesbaden der Verkehrspolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag, Ulrich Caspar, die Ankündigung von Innenminister Peter Beuth begrüßt, dass die hessische Polizei in diesem Jahr eine Aktion „(B)RENNPUNKT Geschwindigkeit“ durchführen wird:

„Nicht der Verkehrssituation angepasste Geschwindigkeit ist eine der zentralen Ursach en für schwere Unfallverläufe. Daher ist es richtig, dass die Polizei in Hessen 2014 auf vermehrte Geschwindigkeitskontrollen setzt und sich auch am zweiten bundesweiten Blitzmarathon beteiligen wird. Die Überschreitung von Geschwindigkeitsbegrenzungen ist meist kein Kavaliersdelikt.

Der Schwerpunkt der Verkehrssicherheitsarbeit wird zudem auf Fußgänger und Radfahrer gelegt. Insbesondere, dass Fahrradfahrer auf Fahrradwegen auf der falschen Seite führen, verursache ein großes Unfallrisiko. Im ländlichen Bereich zielen die Maßnahmen vorwiegend auf motorisierte Zweiradfahrer ab.“ Ursache hierfür sei, dass zwei Drittel der insgesamt tödlich verunglückten motorisierten Zweiradfahrer auf Landstraßen ums Leben kamen. Das Risiko, bei einem Verkehrsunfall tödlich zu verunglücken, war 2013 auf Landstraßen etwa viermal so hoch wie auf anderen Straßen.

 
Im Rahmen einer Pressekonferenz hatte das Innenministerium die Verkehrsunfallstatistik 2013 vorgestellt. Mit 4.928 Getöteten und Schwerverletzten sei 2012 die Gesamtsumme der Betroffenen im Vergleich zum Vorjahr um 8 Prozent zurückgegangen. Caspar weiter: „Darunter sind 215 leider tödlich verunglückte Personen, aber immerhin 64 weniger im Jahr 2012. Damit konnte im Zeitraum von 1998 bis 2013 in Hessen mehr als eine Halbierung der Anzahl der Unfalltoten erreicht werden. Das weist in die richtige Richtung, auch wenn jedes Einzelschicksal eines zu viel ist.“
 
Caspar hob abschließend hervor, dass die Verkehrssicherheit auch durch eine intelligente Verkehrssteuerung und bauliche Maßnahmen verbessert werden könne: „Hessen ist bundesweit Spitze bei der konsequenten und effektiven Nutzung intelligenter Verkehrssteuerung, z. B. beim Baustellenmanagement, der temporären Seitenstreifenfreigabe oder von Verkehrsleitsystemen. Diese Projekte werden wir im Rahmen des neuen Projektes „Mobiles Hessen 2020“ fortsetzen und weiterentwickeln. Gleichzeitig können Unfallschwerpunkte durch die Erneuerung und den Ausbau von Autobahnen, Straßen, Kreisverkehren oder Ortsdurchfahrten gezielt entschärft werden.“

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