Steinbach: Radikalisierte „Dschihadisten“ entschlossen bekämpfen!

Erika Steinbach MdB
Erika Steinbach MdB
Berlin/Frankfurt am Main, 2. April 2014 - Die Frankfurter Bundestagsabgeordnete Erika Steinbach erklärt anlässlich der  bundesweiten Razzia der Polizei gegen Unterstützer radikaler „Dschihadisten“-Gruppen im syrischen Bürgerkrieg in Berlin, Bonn und Frankfurt:

„Das Vorgehen der Sicherheitsbehörden gegen mutmaßliche Kämpfer und Unterstützer der radikalislamischen Kräfte des syrischen Bürgerkrieges ist dringend notwendig. Die in der Razzia aufs Korn genommenen „Dschihadisten“-Gruppen werden für Anschläge, Entführungen und Erschießungen von Zivilisten und Gefangenen verantwortlich gemacht. Mit der Rückkehr der in Syrien „ausgebildeten“ Kämpfer erhöht sich auch in Deutschland die Gefahr von Anschlägen.“
 
Schwerpunktregionen, aus denen sich die Syrien-Freiwilligen auf den Weg machen, sind nach Presse-Berichten Nordrhein-Westfalen, Berlin, Hamburg sowie Frankfurt am Main.

Erika Steinbach: „Die Rekrutierung auch im Umfeld der muslimischen Gemeinden und durch Organisationen wie die Salafisten zeigen, dass bei der steigenden Zahl aus Deutschland stammender „Dschihadisten“ die muslimischen Gemeinden in einer besonderen Verantwortung stehen. Sie müssen solchen Anwerbeversuchen bei den zumeist sehr jungen Menschen entgegen treten oder gegebenenfalls auch die Sicherheitsbehörden informieren. Sie bilden nach ihrer Rückkehr eine akute Gefahr für ihr Umfeld und die deutsche Gesellschaft als Ganzes. Deutschland darf nicht zum Rückzugs- oder Ruheraum für radikalisierte „Dschihadisten“ werden und schon gar nicht zum Anschlagsziel.“

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