Dürbeck: Die Stadt bleibt eine verlässliche Partnerin der Freien Theater

CDU-Fraktion begrüßt Neufassung der Förderrichtlinien

Dr. Thomas Dürbeck, Stadtverordneter, kulturpolitische Sprecher der CDU-Stadtverordnetenfraktion
Dr. Thomas Dürbeck, Stadtverordneter, kulturpolitische Sprecher der CDU-Stadtverordnetenfraktion
Frankfurt am Main, 26. März 2014 - Der kulturpolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Römer, Dr. Thomas Dürbeck, hat die Neufassung der Förderrichtlinien für die Freie Darstellende Kunst in Frankfurt am Main begrüßt.

„Das neue Förderungsmodell steht für einen Systemwechsel, der den Theaterschaffenden mehr Spielraum auch für innovative Bühnenkunst geben wird. Die Stadt bleibt dabei ein verlässlicher Partner der Freien Theater“, so Dürbeck.


Der Stadtverordnete zeigte sich erfreut darüber, dass die von der Koalition beschlossene Evaluierung der Freien Theaterszene mit dem anschließenden partizipativen Diskussionsprozess über eine neue Fördersystematik nun zu einem überzeugenden Neuanfang geführt hat. „Uns war besonders die Umstellung der institutionellen Förderung auf eine breit gefächerte Projektförderung wichtig, die stärker als bisher auf die besonderen Produktionsbedingungen, die Aufführungspraxis und den Standort der Spielstätte Rücksicht nimmt.

Das kommt auch den Theatergruppen entgegen, die ganz bewusst aus künstlerischen Gründen keine Anträge für einen langfristigen Zuschuss stellen. Dabei bleibt aber in Zukunft neben der Einzelproduktionsförderung auch eine mehrjährige konzeptionelle Förderung möglich, was den Künstlerinnen und Künstlern Planungssicherheit verschafft, die darauf angewiesen sind“, erläuterte Dürbeck. Eine spezielle Win-Win-Situation für die Stadt und die Theaterszene sei die Einführung eines Theaterbeirates.

„Dieser wird nicht nur an der Mittelvergabe beteiligt, sondern dessen hochkarätige Zusammensetzung wird sicher auch eine qualitätsvolle Weiterentwicklung der vielfältigen kulturellen und künstlerischen Arbeit in der Frankfurter Theaterlandschaft begleiten“, sagte der Kulturpolitiker.
Die neue, flexible Projekt- und Konzeptförderung werde mit klaren Zielvereinbarungen, die auch für alle Beteiligten und Interessierten durch entsprechende Veröffentlichungspflichten überprüfbar sind, die Förderung von freier Theaterarbeit auf eine stabile Grundlage stellen sowie ein vielfältiges Angebot für ein unterschiedliches und auch teilweise neu zu erschließendes Publikum in Frankfurt und der Region erhalten und herstellen, so Dürbeck weiter.

„Ob Ensembles, ‚künstlerische Kollektive‘ oder Tanzgruppen: Die freien Bühnen haben sich vom Hinterhoftheater zu einer tragenden Säule der Frankfurter Theaterlandschaft entwickelt – eine großartige Ergänzung unserer leistungsfähigen städtischen Bühnen und der Privattheater. Mehr als diese leben die freien Akteure der Darstellenden Künste von Innovation, aber auch manchmal einfach von der richtigen ‚Location‘. Ich bin überzeugt, dass die Bedeutung der nicht-städtischen, freien Theater künftig noch steigt. Die neuen Förderrichtlinien werden hierzu ihren Beitrag leisten“, so Dürbeck abschließend.

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