Heuser: Eine richtige Entscheidung zugunsten von Lärmschutz und Wohnungsbau

CDU-Fraktion begrüßt Verzicht des Bundes auf den Alleentunnel

Helmut Heuser, verkehrspolitischer Sprecher der CDU-Stadtverordnetenfraktion
Helmut Heuser, verkehrspolitischer Sprecher der CDU-Stadtverordnetenfraktion
Frankfurt am Main, 11. März 2014 - Der verkehrspolitische Sprecher der CDU-Fraktion Frankfurt am Main, Helmut Heuser, hat die Zustimmung des Bundes, den so genannten Alleentunnel, der die Miquelallee und die A661 miteinander verbinden sollte, aus seiner Bedarfsplanung zu streichen, begrüßt.

„Das ist eine heute richtige Entscheidung zugunsten von Lärmschutz und Wohnungsbau“, so Heuser. Jetzt erst könne planerisch frei gehandelt und der Bau des Ernst-May-Viertels mit Einhausung der A661 vorangetrieben werden. Heuser zufolge sei der nun stadtgestalterisch mögliche hochwertige Wohnungsbau aufgrund der Zunahme der Frankfurter Bevölkerung äußerst wünschenswert. Hinzu kämen neue Grünflächen, eine hohe Lärmschutzwirkung sowie eine Aufhebung der Trennwirkung der Autobahn zwischen Seckbach und Bornheim.

„Das sind die guten Nachrichten, die mit dem vorliegenden Schreiben des Bundesverkehrsministeriums zum ‚Alleentunnel‘ einhergehen und die dem vom früheren Planungsdezernenten Edwin Schwarz begonnenen Projekt nun neuen Schub geben“, so Heuser.


Der Verkehrsausschussvorsitzende, der in Sachen Einhausung bereits 2010 zusammen mit Oberbürgermeisterin Petra Roth in Berlin zu Gesprächen mit dem Bundesverkehrsminister war, machte deutlich, dass er den Bund und das Land Hessen in der Pflicht sehe, das Projekt Einhausung und Ernst-May-Viertel mit Zuschüssen zu bedenken. „Die Einhausung der A 661 ist eine historische städtebauliche Chance, die nicht vertan werden darf. Ich bin zuversichtlich, dass es gelingen wird, die Zuschussgeber in Berlin und Wiesbaden davon zu überzeugen“, so Heuser.

Auch aus verkehrspolitischer Sicht mache ein Festhalten am Alleentunnel keinen Sinn mehr, so Heuser weiter. Die durch Hessen Mobil 2013 vorgenommene verkehrsfachliche Bewertung des Verzichts auf den Lückenschluss zwischen A 66 und A661 habe nur ein geringes Aufnahmepotential für Durchgangsverkehr im Zuge der A66 ergeben, nämlich 7.200 Kfz bei einer Gesamtbelastung des Alleentunnels von 112.900 Kfz/Tag. „Insofern fällt es uns leichter, von diesem, einmal zur Entlastung des Nordends gedachten Verkehrsprojekt definitiv Abschied zu nehmen“, sagte Heuser.

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