Zu Löwenstein: Krankenhaus Höchst sicher in die Zukunft führen

CDU-Fraktion unterstützt weiterhin die Kooperationspläne

Michael zu Löwenstein, Vorsitzender der CDU-Stadtverordnetenfraktion
Michael zu Löwenstein, Vorsitzender der CDU-Stadtverordnetenfraktion
Frankfurt am Main, 5. Februar 2014 - Die CDU-Fraktion im Römer hat nach eingehender Beratung am Abend grünes Licht für eine Fortsetzung der Verhandlungen mit dem Main-Taunus-Kreis über einen gesellschaftsrechtlichen Zusammenschluss des Städtischen Klinikums Höchst mit den Main-Taunus-Kliniken gegeben und dem Magistratsvortrag M 26 einstimmig zugestimmt.

„Mit dieser Entscheidung bleiben wir bei unserer bisherigen Linie, den vielversprechenden Vorschlag einer Fusion offensiv, detailliert, aber auch ergebnisoffen prüfen zu lassen“, erklärte der CDU-Fraktionsvorsitzende Michael zu Löwenstein.

 

Durch eine engere Zusammenarbeit und den Abbau von Doppelstrukturen könnten bedarfsorientierte Versorgungschwerpunkte entstehen, die es nicht nur ermöglichen, die beiden Kliniken wirtschaftlicher zu führen, sondern auch den zunehmend anspruchsvolleren Bedürfnissen der Patienten entgegenzukommen. „Über den Weg einer Fusion kann es durchaus gelingen, in einem schwierigen Marktumfeld wie dem Rhein-Main-Gebiet Höchst wie auch die Main-Taunus-Kliniken als Krankenhäuser in kommunaler Trägerschaft unter Gewährleistung höchster Qualitätsstandards zu erhalten. In dieser Hinsicht sind wir uns auch völlig einig mit den Kolleginnen und Kollegen der CDU-Fraktion im Kreistag des Main-Taunus-Kreises“, so Löwenstein.
 

Der Magistrat werde den Erwartungen Löwensteins zufolge unverzüglich die nächsten Schritte zur Prüfung der gesellschaftsrechtlichen, arbeitsrechtlichen und sonstigen Erfordernisse einleiten, um gemeinsam mit den verantwortlichen Partnern im Main-Taunus-Kreis Klarheit über die Abschlussfähigkeit der geplanten Fusion herzustellen. „Wir möchten noch einmal unterstreichen, dass für die CDU-Fraktion betriebsbedingte Kündigungen beim Personal infolge einer eventuellen Fusion möglichst vermieden werden sollen, soweit sie nicht ohnehin ausgeschlossen sind. Es müssen aber auch im Interesse des zwingend notwendigen wirtschaftlichen Erfolgs einer Fusion die Voraussetzungen geschaffen werden, einen flexiblen, übergreifenden Einsatz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Klinikums Höchst auch an den Standorten Hofheim und Bad Soden zu ermöglichen. Dazu sind Verhandlungen über den Personalgestellungsvertrag zwischen dem Eigenbetrieb Städtische Kliniken und der Klinikum Frankfurt Höchst gGmbH unumgänglich“, sagte Löwenstein.
 

„Wir wollen das Krankenhaus Höchst sicher in die Zukunft führen. Die geplante Fusion ist von Stadträtin Rosemarie Heilig schon bisher professionell vorangetrieben worden. Jetzt folgen die weiterhin erforderlichen Schritte, um bald zu einer Entscheidung in der Sache zu kommen“, so Löwenstein abschließend.

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