Schubring/Momsen: Konferenz für „Inklusive Arbeit“ beantragt

Christiane Schubring, Sozialpolitische Sprecherin der CDU-Römerfraktion
Christiane Schubring, Sozialpolitische Sprecherin der CDU-Römerfraktion
Frankfurt am Main, 6. Februar 2014 - Die Förderung von arbeitslosen Personen mit Vermittlungshemmnissen ist das Ziel einer Konferenz für „Inklusive Arbeit“, deren Einberufung durch den Magistrat die Koalitionsfraktionen von CDU und GRÜNEN im Römer beantragt haben.

Ziel soll sein, durch einen regelmäßigen persönlichen Austausch zwischen den Konferenzteilnehmern Menschen mit körperlichen, psychischen und sozialen Problemen individuell so zu fördern, dass angepasst an die individuelle Leistungsfähigkeit eine Eingliederung in den ersten Arbeitsmarkt erfolgen kann.


„Die gängigen Instrumente der Vermittlung greifen nicht bei langzeitarbeitslosen Menschen oder Erwachsenen mit Behinderung“, erklärten die sozialpolitischen Sprecherinnen von CDU und GRÜNEN im Römer, Christiane Schubring und Sylvia Momsen. „Wichtig ist uns“, so die beiden Stadtverordneten, „dass wir keine neuen Maßnahmen erarbeiten, sondern die bestehenden Strukturen im Sinne der Vernetzung und Umsteuerung nutzen wollen“.

Teilnehmer der Konferenz sollen nach Mitteilung von Schubring und Momsen die Vertreterinnen und Vertreter der Organisationen, Ämter und Firmen sein, die derzeit an der Bereitstellung von Arbeitsplätzen für den genannten Personenkreis oder an deren Integration in das Arbeitsleben arbeiten, darunter neben dem Rhein-Main-Jobcenter, den zuständigen städtischen Ämtern und dem Landeswohlfahrtsverband auch Werkstätten für Menschen mit Behinderungen, die Industrie- und Handels- sowie die Handwerkskammer. Die Konferenz soll halbjährlich zusammenkommen. Zum Einstieg ist für die beiden Fraktionen denkbar, dass zunächst die Gruppe der arbeitslosen Erwachsenen mit Behinderung im Fokus steht, da hier vorhandene Kommunikationsstrukturen und bestehende Organisationen angesprochen werden können. „Wir sind sehr zuversichtlich, dass es durch eine ‚Konferenz für Inklusive Arbeit‘ einen Win-Win-Effekt für Arbeitgeber wie auch für die Zielgruppe geben wird“, so Schubring und Momsen abschließend.

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