Caspar: Förderschulen müssen erhalten bleiben

„Die Förderschulen dürfen bei der Aufstellung des neuen Schulentwicklungsplans nicht ausgegrenzt werden“

Ulrich Caspar MdL
Ulrich Caspar MdL
Wiesbaden/Frankfurt am Main, 10. Oktober  - Der Landtagsabgeordnete im Frankfurter Nordwesten Ulrich Caspar (CDU) spricht sich für den Erhalt der Frankfurter Förderschulen aus.

„Die von der Bildungsdezernentin Sorge (Grüne) angekündigte Schließung von zwei Schulen ist nicht im Interesse von Schülern, Eltern und Lehrern“, so Caspar. „Die Förderschulen dürfen bei der Aufstellung des neuen Schulentwicklungsplans nicht ausgegrenzt werden. Wer sich die Schulen vor Ort anschaut und so einen persönlichen Eindruck von der dort geleisteten Arbeit gewinnt, kommt schnell zu dem Schluss, dass die Förderschulen auch künftig als unverzichtbarer Bestandteil des Schulsystems begriffen werden müssen“, so Caspar weiter.


Vor dem Hintergrund der anhaltenden Inklusionsdebatte hält Caspar fest, dass das Wohl des Kindes bei allen Fragen der Beschulung von Kindern mit Behinderungen das maßgebliche Kriterium sein müsse. Hier komme es sehr auf Art und Grad der Behinderung an. Eine inklusive Beschulung sei daher dann angebracht, wenn sie unter pädagogischen Gesichtspunkten sinnvoll sei. Eine Zwangsinklusion für jeden ist hingegen pädagogisch in hohem Maße abträglich. Gerade die Förderschulen gehen in besonderem Maße auf die Behinderung des einzelnen Schülers in hoher pädagogischer Qualität ein.

Als Beispiel für die hervorragende Arbeit der Förderschulen nennt Caspar die Mosaikschule in der Frankfurter Nordweststadt. Diese leiste seit über 50 Jahren eine hervorragende pädagogische Arbeit. „Mit ihrem hohen Engagement und der verantwortungsvollen Wahrnehmung ihrer Aufgaben leisten die Lehrkräfte einen großen und wertvollen Beitrag für die Entwicklung der Kinder und Jugendlichen“, würdigt Ulrich Caspar die Arbeit der Lehrerinnen und Lehrer.

Der angekündigte Versuch die Förderschulen abzuschaffen, ist ein Schlag in das Gesicht von Schülern, Eltern und Lehrkräften. Die CDU wird daher auch weiterhin die engagierte pädagogische Arbeit an den Förderschulen zum Wohle der betroffenen Kinder und Eltern nachdrücklich unterstützen. „Wir stehen ausdrücklich hinter den Förderschulen, deren Pädagogen eine engagierte und aufopferungsvolle Arbeit leisten und es nicht verdienen aus dem schulischen Angebot ausgegrenzt zu werden“, so Caspar abschließend.

Inhaltsverzeichnis
Nach oben