Gerling: Land Hessen unterstützt Umbau des Höchster Bahnhofs mit 5,87 Mio. Euro – Baubeginn 2014

Alfons Gerling MdL, Vorsitzender der CDU Zeilsheim
Alfons Gerling MdL, Vorsitzender der CDU Zeilsheim
Frankfurt am Main, 10. Oktober 2013 - „Der Höchster Bahnhof ist der wichtigste Bahnhof im Frankfurt Westen und ein Knotenpunkt für die Verteilung der Fahrgäste in die umliegenden Stadtteile und in den Vordertaunus.

Mit einem Fahrgastaufkommen von ca. 22.000 Reisenden pro Tag ist er zudem einer der am stärksten frequentierten Bahnhöfe in Frankfurt“, betonte der für die westlichen Frankfurter Stadtteile zuständige CDU-Landtagsabgeordnete Alfons Gerling. „Eine Sanierung ist überfällig, insbesondere, da es derzeit keine Möglichkeit für ältere und mobilitätseingeschränkte Menschen, Menschen mit Behinderung, Eltern mit Kinderwagen oder Reisende mit schwerem Gepäck gibt, ohne Hilfe zu den Bahnsteigen zu gelangen.“

 
Geplant ist nun der Einbau von Aufzügen von der Fußgängerunterführung zu den Bahnsteigen, die Einrichtung eines Leitsystems für blinde und sehbehinderte Menschen sowie die Erneuerung der Bodenbeläge der Bahnsteige, der Fahrgastinformationssysteme sowie der Wartemöglichkeiten. Der Umbau solle im Frühjahr 2014 beginnen. Während der Umbauphase werden die derzeit nicht genutzten Gleise 7 und 8 wieder in Betrieb genommen, um Verspätungen möglichst zu vermeiden.
 
„Ich habe mich bei der Hessischen Landesregierung immer wieder für eine Unterstützung des Landes Hessen bei der Sanierung des Höchster Bahnhofes eingesetzt und bin nun froh, dass die dringend notwendigen Umbaumaßnahmen Anfang 2014 endlich beginnen können“, sagte Gerling.
 
 Bedauerlich sei jedoch, dass mit den nun geplanten Umbaumaßnahmen nicht der vollständige barrierefreie Ausbau des Bahnhofes erfolge, da ein Niveauunterschied von 20 cm beim Einstieg in die S-Bahn bestehen bleibe.

Der Stadtverordnete Uwe Serke, der ab 18.01.2014 Nachfolger von Alfons Gerling im Hessischen Landtag ist, hatte daher in einem Antrag an den Magistrat gefordert, die Bahnsteige komplett barrierefrei zu gestalten, um einen höhengleicher Einstieg in die S-Bahn zu ermöglichen. Dies sei aber nur umsetzbar, wenn die Regionalbahnen andere Gleise nutzen als die S-Bahn, da beide Zugsysteme unterschiedliche Einstiegshöhen haben. Um die jetzigen Planungen nicht zu verzögern, schlug Serke vor, einen solchen vollständigen barrierefreien Ausbau zusammen mit der Realisierung der Regionaltangente West in Angriff zu nehmen. Auch der Höchster CDU-Ortsbeirat Hans-Christoph Weibler hatte dieses Thema in einem Antrag aufgegriffen, der mittlerweile vom Ortsbeirat 6 verabschiedet wurde.

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