Ulf Homeyer, stellv. Landesvorsitzender der JU Hessen, Stadtverordneter, Kreisvorsitzender der JU Frankfurt
Ulf Homeyer, stellv. Landesvorsitzender der JU Hessen, Stadtverordneter, Kreisvorsitzender der JU Frankfurt
Frankfurt am Main, 7. Oktober 2013 - Der Kreisvorsitzende der Jungen Union Frankfurt, Ulf Homeyer, fordert den Münchner Verlag „riva“ auf, die Hälfte der Einnahmen aus dem Verkauf des Buches „Sie nannten mich Mehmet: Geschichte eines Ghettokindes“ in einen „Opfer-Fonds“ einzuzahlen.

Muhlis Ari, besser bekannt unter dem Pseudonym Mehmet, hatte bereits vor seinem 14. Geburtstag mehr als 60 Straftaten begangen und wurde kurz nach seiner Strafmündigkeit wegen einer schweren Körperverletzung in die Türkei abgeschoben.

 

„Es ist unerträglich, wenn ein Serienstraftäter nun ein Buch über seine Gewaltexzesse schreibt und damit auch noch Geld verdienen will“, so Homeyer. Die Junge Union sieht daher auch den Verlag „Riva“, der das Buch von Mehmet verlegt, in der Pflicht und verlangt zumindest die Hälfte der mit dem Buch generierten Einnahmen in einen „Opfer-Fonds“ einzuzahlen oder an den Weißen Ring weiterzuleiten. „Das ist das Mindeste, was man den vielen Opfern von Mehmet, denen er Leid und Schmerzen zugefügt hat, zur Wiedergutmachung anbieten kann“, so der JU Vorsitzende weiter.
 

Im Zusammenhang mit dem Buch sollte die Justizkassen prüfen, ob es noch offene Forderungen aus den Verfahren gegen Mehmet gibt, die nun möglicherweise aus dem Autorenhonorar bedient werden können.
 
Mehmet hatte ursprünglich geplant sein Buch auf der Frankfurter Buchmesse vorzustellen und verlangte hierfür die vorübergehende Aussetzung eines gegen ihn bestehenden Haftbefehls. „Wir sind dem Ordnungsdezernenten Markus Frank außerordentlich dankbar, dass er sich mit aller Kraft dafür einsetzt dieses Ansinnen zu verhindern! Ein Auftritt von Mehmet in Frankfurt ist ein Hohn für seine vielen Opfern“, so Homeyer weiter.
 
 
 
 
 
 

Inhaltsverzeichnis
Nach oben