Zu Löwenstein: Anerkennung der Vereinsarbeit

CDU-Fraktion kritisiert Kürzung beim „Abend der Frankfurter Vereine“

Michael zu Löwenstein, Vorsitzender der CDU-Stadtverordnetenfraktion
Michael zu Löwenstein, Vorsitzender der CDU-Stadtverordnetenfraktion
Frankfurt am Main, 10. September 2013 - Der Vorsitzende der CDU-Fraktion Frankfurt am Main, Michael zu Löwenstein, fordert Oberbürgermeister Peter Feldmann auf, den „Abend der Frankfurter Vereine“ auch künftig jährlich stattfinden zu lassen.

Dem Vernehmen nach will der OB diesen wichtigen Danke-Schön-Abend für die Anerkennung des ehrenamtlichen Engagements im nächsten Jahr einsparen. „Das wäre schon ein starkes Stück: Gerade erst spricht der OB mit Recht vom Ehrenamt als ‚Pfeiler, auf dem die Stadt Frankfurt steht‘, von ‚Dank, Anerkennung und Respekt‘ für die Mitglieder der rund 1.300 Vereine in unserer Stadt. Anschließend aber streicht er in seinem Dezernatsbereich dieses kleine, aber angemessene Dankeschön für die vielen hundert Vertreter der rund 350.000 Vereinsmitglieder in Frankfurt am Main“, sagte Löwenstein.


In Frankfurt am Main werde Gemeinschaft und Engagement groß geschrieben. Jeder Zweite sei in den Vereinen Mitglied oder betätige sich ehrenamtlich. „Die Frankfurterinnen und Frankfurter haben einen ausgeprägten Sinn für das Gemeinwohl. Deshalb brauchen wir eine vielfältige Anerkennungskultur, die auch zur Motivation dient, den vorbildlichen Einsatz für andere in den Vereinen fortzusetzen oder zu verstärken“, so Löwenstein. Es sei deshalb eine konsequente und begrüßenswerte Initiative der hessischen CDU, die „Förderung des ehrenamtlichen Einsatzes für das Gemeinwohl“ als Staatsziel in die Verfassung aufzunehmen.

„Wir brauchen nicht weniger, sondern mehr Anerkennung für die Ehrenamtlichen“, betonte der Fraktionsvorsitzende. In diesem Zusammenhang sei der etablierte „Abend der Frankfurter Vereine“ ein Spiegelbild, eine wertvolle Momentaufnahme der Vereinswelt und zudem ein wichtiger Raum zur Kommunikation miteinander. „Auf diese ‚Feierstunde des Ehrenamts‘ sollten wir nicht verzichten. Ich bin sicher, dass der OB andere Mittel und Wege finden wird, um die Einsparvorgaben der Haushaltskonsolidierung zu erfüllen“, so Löwenstein abschließend.

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