Junge Union Frankfurt Süd verurteilt Gewaltexzesse nach Demonstration

Martin-Benedikt Schäfer, Vorsitzender der Jungen Union Süd
Martin-Benedikt Schäfer, Vorsitzender der Jungen Union Süd
Frankfurt am Main, 10. September 2013 - Als absolut nicht hinnehmbar bezeichnet die Junge Union Frankfurt Süd das Verhalten einiger Demonstranten am Montagabend, die in Sachsenhausen Häuser beschädigten und Autos anzündeten.

Nach einer Demonstration gegen die Räumung des besetzten Sozialrathauses im Gallus, kam es zu Ausschreitungen in Sachsenhausen, bei welcher Häuserfassaden mit Eiern beworfen wurden, Eingangstüren zu Bruch gingen und Autos angezündet wurden. Der Vorsitzende der Jungen Union Süd, Martin-Benedikt Schäfer bezeichnet dieses Verhalten als undemokratisch und weist die Verursacher auf den Schutz des Eigentums hin.

 

„Erneut zeigen diese Chaoten, wes Geistes Kind sie sind“, führt Schäfer aus und erinnert daran, dass das alte Sozialrathaus im Gallus dringend als Kinderbetreuungseinrichtung benötigt wird. Die Demonstranten machten kein Halt vor dem Eigentum anderer Leute und zeigten damit, dass sie sich jedweder sachlichen Diskussion entzögen.
 

Die Jungsozialisten (Jusos) erklärten ihre Solidarität mit den Demonstranten. „Die Jungsozialisten sind hierbei mal wieder als geistige Brandstifter in Erscheinung getreten. Von ihnen ist man mittlerweile nichts anderes mehr gewöhnt, aber wir fordern die Spitze der SPD auf, ihre verwirrten Nachwuchsleute zurückzurufen“, fordert Martin-Benedikt Schäfer und bietet dabei sogar Hilfe an. „Bei Bedarf und dieser besteht ausdrücklich, bieten wir den Jusos gerne Nachhilfe in Sachen Grundrechte an. Artikel 14 schützt das Eigentum und daran haben sich auch die Jungsozialisten zu halten“, erklärt der Diplom-Jurist Schäfer.
 

Für die JU Süd ist klar, dass Gewalt keine Form der Auseinandersetzung in einer Demokratie sein kann. „Leider scheinen die Jusos dies immer mehr zu vergessen und die SPD Spitze schaut reaktionslos zu. Wir fordern ein klares Umdenken.“, so Schäfer und unterstützt nachdrücklich den Polizeieinsatz, sowohl in Sachsenhausen zur Unterbindung der Gewaltexzesse, als auch bei der Räumung des besetzten Hauses im Gallusviertel. „Nochmal, wir sind für den Schutz des Eigentums und wer dies nicht ist, bewegt sich nicht mehr auf demokratischem Boden und die Jungsozialisten sind aller Ansicht nach nicht für den Schutz des Eigentums“, konstatiert der Vorsitzende des größten Stadtbezirksverbands der Jungen Union Frankfurt.
 

„Mit ihrem zwiespältigen Verhältnis zu Eigentum und den damit einhergehenden Aussagen, schüren die Jungsozialisten die Gewalt im linken Demonstrationslager. Gestern waren es Türen, was wird es morgen sein?“, gibt Schäfer zu bedenken und will die Antwort darauf gar nicht wissen.

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