CDA-Bundesvorsitzender Karl-Josef Laumann im Bikuz Höchst: Die CDU ist die Interessenvertreterin der Arbeitnehmer!

Frankfurt am Main, 6. September 2013 - „Gerechtigkeit aus christlich-sozialer Sicht“ war der Titel einer Veranstaltung, zu der der Bundesvorsitzende der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA) und CDU-Fraktionsvorsitzende im Landtag von Nordrhein-Westfalen, Karl-Josef Laumann, auf Einladung des Bundestagsabgeordneten Prof. Dr. Matthias Zimmer in das Bikuz nach Höchst gekommen war.

Zimmer, der auch bei der Bundestagswahl am 22. September 2013 wieder im Frankfurter Wahlkreis 182 kandidiert, konnte zahlreiche Besucher willkommen heißen, unter ihnen den CDU-Kreisvorsitzenden und Stadtkämmerer Uwe Becker, den Landtagsabgeordneten Alfons Gerling und den CDU-Kandidaten im Landtagswahlkreis 34, den Stadtverordneten Uwe Serke.

 
In seiner Ansprache verwies Karl-Josef Laumann auf die gute Arbeitsmarkt-Bilanz der Bundesregierung. „Angela Merkel hat die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer gut durch die Wirtschaftskrise geführt. Wir haben heute 42 Millionen Erwerbstätige, 29 Millionen sozialversicherungspflichtig Beschäftigte, weniger als drei Millionen Arbeitslose und die niedrigste Jugendarbeitslosenquote europaweit. Das ist kein Zufall, sondern das Ergebnis von CDU-Politik“, so Laumann. Die Bundesregierung habe viel für die Beschäftigten und ihre Familien erreicht. „Rot-Grün hat die Leiharbeit dereguliert und dem Lohndumping Tür und Tor geöffnet. Wir haben die Leiharbeit wieder reguliert und mit Branchenmindestlöhnen vier Millionen Beschäftigte vor Dumpinglöhnen geschützt.“
 
Vehement forderte Laumann Verbesserungen bei der Erwerbsminderungsrente und bei den Renten von Geringverdienern, die lange in die Rentenversicherung eingezahlt haben. „Wer ein Leben lang gearbeitet hat, muss im Alter mehr haben als diejenigen, die das nicht getan haben – auch dann, wenn er oder sie nur wenig verdient hat. Die Lebensleistung muss sich in der Rente widerspiegeln, das ist eine Frage der Gerechtigkeit“, sagte der CDA-Bundesvorsitzende.
 
Er betonte zudem, das Wahlprogramm der Union sei so arbeitnehmerfreundlich wie keines zuvor: „Wir wollen einen tariflichen Mindestlohn und die Umsetzung des Prinzips ‚Gleicher Lohn für gleiche Arbeit‘ in der Leiharbeit. Außerdem wollen wir den Missbrauch von Werkverträgen bekämpfen.“
 
In der anschließenden Diskussion nutzten zahlreiche Teilnehmer die Gelegenheit, sich mit ihren Fragen an Karl-Josef Laumann zu wenden und ihm auch einige Anregungen mit auf den Weg zu geben. Insbesondere wurden dabei Minijobs, Rente und die Familienpolitik thematisiert. Laumann versprach, die Anregungen aufzugreifen und sich weiterhin als Bundesvorsitzender der CDA für die Interessen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Deutschland einzusetzen.

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