Caspar: Frankfurt als Zentrum der europäischen Finanzmarktaufsicht wird zur ‚Vierten Hauptstadt‘ Europas

Ulrich Caspar MdL
Ulrich Caspar MdL
Wiesbaden/Frankfurt am Main, 4. September 2013 - „Frankfurt als das Zentrum der europäischen Finanzmarktaufsicht ist im Begriff ‚Vierte Hauptstadt‘ Europas“ zu werden“.

Dies sagte der Frankfurter Landtagsabgeordnete und Steuerpolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag, Ulrich Caspar, anlässlich des Setzpunktes der FDP im Rahmen der aktuellen Plenardebatte. „Durch die Ansiedlung von Europäischer Zentralbank (EZB), Europäischer Versicherungsaufsichtsbehörde (EIOPA), Europäischem Ausschuss für Systemrisiken (ESRB) und der künftige EU-Bankenaufsicht ist Frankfurt im Begriff, neben Brüssel (dem Sitz von Kommission und Rat), Straßburg (dem Sitz des Europäischen Parlaments) und Luxemburg (dem Sitz der Europäischen Gerichte) zur ‚vierten Hauptstadt‘ Europas, dem Wirtschafts- und Finanzpolitischen Kraftzentrum aufzusteigen“, so Caspar weiter.

Der CDU-Politiker stellte zudem fest: „Frankfurt verfügt über eine hervorragendes Infrastrukturangebot. Die einzigartige Kombination von Flughafen, Schiene, Straße, Messe und Informationsinfrastruktur hat dazu geführt, dass zahlreiche europäische und internationale Unternehmen, Banken, Institutionen und Industrien hier ihren Sitz haben. Der Erfolg Frankfurts ist deshalb auch Verdienst des vielfältigen Einsatzes der Landesregierung, die zur richtigen Zeit, die richtigen Maßnahmen ergriffen hat. Insbesondere durch die Verhinderung der Übernahme der Deutschen Börse durch die New Yorker Börse konnte die Entwicklung des Finanzplatzes Frankfurt gesichert werden“.

Caspar warnte abschließend vor Planungen, die zu einer Schwächung von Frankfurt beitragen: „Alleine mit seinen 75.000 Mitarbeitern am Finanzplatz trägt Frankfurt einen großen Teil zum hessischen Steueraufkommen bei. Die zum Teil provinziellen Ankündigungen von SPD und Grünen bestimmte Regulierungsaktivitäten im Alleingang umsetzen zu wollen, stellen durch die Schwächung Frankfurts eine Gefahr für unseren Wohlstand dar. Wer es aus machtpolitischen Erwägungen heraus in Kauf nimmt, dass durch undifferenzierte Banken-Kritik Arbeitsplätze an andere Finanzplätze verlagert werden, opfert deutsche und hessische Interessen einer zweifelhaften Wahlkampftaktik.“

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