Steinbach: Aufklärung der Pädophilie-Vergangenheit muss Konsequenzen auch bei den Grünen nach sich ziehen

Erika Steinbach MdB
Erika Steinbach MdB
Berlin/Frankfurt am Main, 13. August 2013 - Der Göttinger Wissenschaftler Franz Walter hat erste Ergebnisse seiner Forschungen zu den Pädophilie-Vorwürfen gegen die Grünen veröffentlicht. Neben den Grünen forderte auch eine frühe Jugendorganisation der FDP eine Entkriminalisierung von Pädophilen. Die hessische FDP-Politikerin Dagmar Döring hat daraufhin auf ihre Kandidatur zur Bundestagswahl verzichtet.

 Dazu erklärt die Vorsitzende der Arbeitsgruppe Menschenrechte und Humanitäre Hilfe der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Erika Steinbach:

„Die Forderung dringend notwendiger Konsequenzen wird immer lauter - auch und gerade gegenüber den Spitzenpolitikern der Grünen. Sexueller Missbrauch von Kindern ist ein Verbrechen. Diejenigen in den Reihen der Grünen, die sexuellen Kindesmissbrauch eine selbsterfundenen Entkriminalisierung angedeihen lassen und diese Straftaten nicht nur verharmlosen, sondern auch noch gesellschaftsfähig machen wollten, müssen ebenfalls endlich Verantwortung übernehmen - so wie es Dagmar Döring von der FDP jetzt tat.

Ihr ist Respekt für diesen Schritt zu zollen. Auf derart verantwortungsvolle Reaktionen wartet man seitens der Grünen bis heute vergeblich - obwohl die Bemühungen, Sex mit Kindern straffrei zu stellen, vor allem durch die Grünen mit Intensität betrieben wurden.

Verantwortung dafür zu übernehmen, legt nahe, dass grüne Politiker, die Verfechter dessen waren, ihre Mandate niederlegen. Verantwortung übernehmen bedeutet auch, dass die grüne Partei sich von diesen Personen trennt.“

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