Gute Nachrichten für den Bolongaropalast: Das Raumkonzept ist erstellt

Landtagskandidat Uwe Serke, Stadtverordneter, Vorsitzender der CDU Sossenheim
Landtagskandidat Uwe Serke, Stadtverordneter, Vorsitzender der CDU Sossenheim
Frankfurt am Main, 5. August 2013 - Nachdem im letzten Jahr bekannt wurde, dass auch das Budget für die Sanierung des Bolongaropalasts von der notwendigen Haushaltskonsolidierung betroffen ist, war die Enttäuschung zunächst groß.

Die schwarz-grüne Koalition im Römer zeigte jedoch schnell, dass ihr die Sanierung des denkmalgeschützten Gebäudes im Sinne der Planungswerkstatt trotz der erforderlichen Sparmaßnahmen wichtig ist und machte dies auch in einem entsprechenden Etatantrag in der Stadtverordnetenversammlung deutlich. In einem aktuellen Bericht des Magistrats steht nun, dass bereits die Gespräche mit den künftigen Nutzern und den Mitwirkenden der Planungswerkstatt wieder aufgenommen und ein neues Raumkonzept erarbeitet wurden. Das Raumkonzept, einhergehend mit einer aktualisierten Kostenschätzung, solle nach den Sommerferien der Öffentlichkeit präsentiert werden.


Dieser Bericht stimmt den Stadtverordneten und Kandidaten für die Landtagswahl Uwe Serke (CDU) durchaus zufrieden. „Natürlich finde ich es sehr schade, dass mit der Umsetzung der Baumaßnahmen erst 2016 begonnen werden kann“, so Serke. „Doch ich freue mich darüber, dass die Stadt gemeinsam mit der Planungswerkstatt ein tragfähiges Raumkonzept erarbeitet hat.“

Besonders erleichtert ist Serke darüber, dass die zwingend erforderlichen Instandsetzungs- und Ertüchtigungsmaßnahmen, beispielsweise am Dach und an der Fassade, vorgezogen werden sollen und die hierfür erforderlichen Mittel durch Übertragung von Haushaltsmitteln vorhanden sind. Diese Mittel werden damit zusätzlich zu dem im Rahmen der Haushaltsgespräche festgelegten Budget in Höhe von 25 Mio. Euro zur Verfügung gestellt. Außerdem werden die bereits verausgabten Mittel i.H.v. 4,4 Mio. Euro für Planungskosten und die Sanierung des Standesamtes eingestellt.

Serke weist allerdings noch auf einen offenen Punkt hin. Durch die Verschiebung der Umsetzung auf das Jahr 2016 ist mit einer Steigerung der Kosten zu rechnen. Wie damit umzugehen ist, muss noch geklärt werden.

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