Bartelt: Pädophile Strömungen in der Vergangenheit der Grünen müssen endlich aufgeklärt werden

„Pädophile Tendenzen waren tiefgreifender und umfangreicher, als von der Parteiführung bislang eingestanden“

Dr. Ralf-Norbert Bartelt MdL, stellv. Vorsitzender der CDU-Landtagsfraktion
Dr. Ralf-Norbert Bartelt MdL, stellv. Vorsitzender der CDU-Landtagsfraktion
Wiesbaden/Frankfurt am Main, 22. Juli 2013 - „Es wird erneut deutlich, dass die Grünen die Vergangenheit der pädophilen Strömungen in Ihrer Partei umfassend und rückhaltlos aufklären müssen“, erklärte der stellvertretende Vorsitzende der CDU-Fraktion im Hessen Landtag, Dr. Ralf-Norbert Bartelt, anlässlich der Berichterstattung in der Zeitung ‚Die Welt‘ von gestern und heute.

Zwei Opfer haben sich zu pädophilen Übergriffen durch Grünen Politiker in den 80er-Jahren geäußert.

„Es ist nicht ausreichend, wenn lediglich ein einzelner Politologe für die Aufklärung berufen wird, der das Parteibuch des Wunschkoalitionspartners SPD hat. Vor dem Hintergrund des immer größeren Ausmaßes, stellt die Einsetzung einer unabhängigen Kommission das einzig angemessene Mittel dar. Im Bereich anderer pädophiler Vorfälle, wie zum Beispiel an der Odenwaldschule, haben sich die Grünen, zu Recht, für eine umfassende Aufklärung der Vorfälle eingesetzt. Wir nehmen es daher nicht hin, dass die Grünen bei ihrer eigenen Vergangenheitsbewältigung versuchen, sich aus der Verantwortung zu stehlen. Seit Monaten versuchen sie jedoch das Thema und die unrühmlichen Anteile noch aktiver Grünen-Spitzenpolitiker wie Cohn-Bendit und Beck tot zu schweigen. Mit einer umgehenden und entschlossenen Aufarbeitung hätten die Grünen das Thema anpacken können und vor allem rechtzeitig ein wichtiges Signal in Richtung der Opfer gesendet“, erklärte Bartelt.

Die CDU-Fraktion hat in der vergangenen Woche eine Analyse zur pädophilen Vergangenheit der Grünen vorgestellt. „Die Reaktion der Grünen hat gezeigt, dass sie nicht bereit sind, Aufklärung zu betreiben. Anstatt sich ernsthaft mit ihrer eigenen Vergangenheit auseinanderzusetzen, haben sie uns Wahlkampf vorgeworfen. Für Kindesmissbrauch gibt es aber keine Schonzeit. Daher sind die Grünen dringend aufgefordert, sich Ihrer Vergangenheit zu stellen“, erklärte Bartelt.

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