Heuser: Besserer Lärmschutz und weniger Verkehr für die Wohngebiete im Frankfurter Osten

CDU-Fraktion begrüßt Ergebnisse der Verkehrsuntersuchung zum Riederwaldtunnel

Helmut Heuser, verkehrspolitischer Sprecher der CDU-Stadtverordnetenfraktion
Helmut Heuser, verkehrspolitischer Sprecher der CDU-Stadtverordnetenfraktion
Frankfurt am Main, 27. Juni 2013 - Der verkehrspolitische Sprecher der CDU-Fraktion Frankfurt am Main, Helmut Heuser, hat die von Hessen Mobil im Verkehrsausschuss der Stadtverordnetenversammlung vorgestellte Verkehrsuntersuchung zum Riederwaldtunnel begrüßt.

„Die neuen Zahlen gehen von einer erheblichen Verkehrsentlastung für den Frankfurter Osten aus. Das ist eine sehr gute Nachricht für die umliegenden Stadtteile“, so Heuser.


Nach der Prognose, die bis 2025 reicht, vermindert sich der Verkehr auf der vielbefahrenen Straße „Am Erlenbruch“ durch den Bau des Tunnels um 15.300 Fahrzeuge auf dann 8.600 Fahrzeuge pro Tag, also eine Entlastung um 64 Prozent. Vergleichbare Entlastungswirkungen würden für die Hanauer Landstraße und die Borsigallee prognostiziert.

„Wir halten die berechneten Verkehrsmengen für seriös und belastbar, denn sie basieren nicht nur auf realen Zählungen, insbesondere was den Lkw-Verkehr angeht, sondern sind auch auf der Grundlage von neuestem Datenmaterial erhoben. Neue Baugebiete, Schulen, Einkaufsmöglichkeiten und andere zukünftige Verkehrsquellen und -ziele sind in dieser Prognose eingeplant“, erläuterte der Stadtverordnete. Besonders erfreulich sei die Wirkung für den Stadtteil Seckbach.

„Auf der Wilhelmshöher Straße fahren nach Inbetriebnahme des Riederwaldtunnels rund 6.000 Fahrzeuge weniger, das ist ein Minus von 37 Prozent. Wir haben als CDU-Fraktion immer gesagt, und wir sind dafür massiv kritisiert worden, dass es diese Entlastungswirkung für die umliegenden Stadtteile geben wird. Heute sehen wir uns in unserer Auffassung bestätigt“, so Heuser.

Hinzu komme, dass die Berechnungen davon ausgehen, dass durch den Tunnel selbst sehr viel weniger Lkw fahren werden als noch vor zehn Jahren angenommen. „Sowohl bei der Ostumgehung Frankfurt wie auch beim Riederwaldtunnel handelt es sich eben nicht um eine Fern-, sondern um eine Regionalautobahn mit einem viel höheren Anteil von Pkw- beziehungsweise Pendlerverkehr“, so der Verkehrspolitiker. Heuser zeigte sich in diesem Zusammenhang erfreut, dass Hessen Mobil, die Hessische Landesregierung und auch der Bund bekundet haben, an der Alleenspange und am Alleentunnel nicht festzuhalten zu wollen. Es sei richtig gewesen, dieses noch in der weiteren Bedarfsplanung des Bundes befindliche, aber von der Stadt mittlerweile gestrichene Projekt eines Lückenschlusses zwischen Miquelallee und der A661 in Höhe Ausfahrt Friedberger Landstraße schon für diese neuen Verkehrszahlen nicht mehr zu berücksichtigen.

Heuser machte deutlich, dass mit den geringeren Verkehrsmengen, gerade auch von Lkws, auf den genannten Straßen auch weniger Lärm entsteht. „Zusammen mit den erweiterten Lärmschutzwänden gibt es zukünftig deutlich weniger Wohnungen, die von erhöhtem Lärm betroffen sein werden“, so der Stadtverordnete. So gehe die Zahl der Wohneinheiten, bei denen die Grenzwerte noch überschritten werden und die deshalb zusätzlich noch einen passiven Lärmschutz am Gebäude erhalten, im Bereich Bornheim/Seckbach von 1.359 auf 96 und im Bereich Riederwald von 941 auf 370 zurück. „Die von Hessen Mobil dargestellten Lärmschutzmaßnahmen gehen über die gesetzlichen Vorgaben hinaus; das ist sicher gut so. Dazu kommt noch die von der Stadt Frankfurt errichtete Lärmschutzwand auf der Bornheimer Seite. Zwar halten wir an der Einhausung der A 661 im Abschnitt Bornheim/Seckbach fest und beschäftigen uns auch mit dem Ergebnis der Potentialstudie zur Einhausung des südlichen Ostrings, der Lärmschutz soll aber jetzt gebaut und eben später in ein Lärmschutzkonzept integriert werden. Denn die neue Autobahn darf nicht ohne einen verbesserten Lärmschutz in Betrieb gehen“, so Heuser.

Der Verkehrspolitiker betonte abschließend, dass die CDU-Fraktion auf einen schnellen Baufortschritt drängen werde. „Es darf keine weiteren Verzögerungen geben, das ist auch im Interesse der Anwohner. Während der Bauarbeiten müssen die Belastungen für die umliegenden Stadtteile so gering wie möglich gehalten werden. Deshalb begrüßen wir es sehr, dass sich Hessen Mobil hier bereits mit den Anwohnern in einem erfolgreichen Dialog befindet“, so Heuser.

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