Dr. Nils Kößler, Stadtverordneter
Dr. Nils Kößler, Stadtverordneter
Frankfurt am Main, 26. Juni 2013 - Der CDU-Stadtverordnete Nils Kößler hat die Kritik von SPD und FDP an der Planung für die zukünftigen Fahrradwege auf der Wilhelm-Epstein-Straße als „Unsinn“ zurückgewiesen:

„Der zuständige Ortsbeirat 9 ist seit Jahren an der Planung der neuen Straßengestaltung beteiligt“, sagte Kößler, der bis zum letzten Jahr auch Fraktionsvorsitzender der CDU im Ortsbeirat war. Durch die Anlage von Radfahrstreifen auf der Wilhelm-Epstein-Straße sollen eine für den Radverkehr nutzbare Stadtteilverbindung zwischen Ginnheim-Süd und Dornbusch hergestellt und die Radroute Nordweststadt-Innenstadt vervollständigt werden. Damit verbunden ist auch die notwendige Erneuerung der Fahrbahn.

Die Kritik der FDP-Stadtverordneten Rinn und den jüngsten Vorwurf des Ginnheimer SPD-Vorsitzenden Petzoldt, es habe keine „ernsthafte Anhörung des Ortsbeirats“ gegeben, bezeichnet Kößler als völlig aus der Luft gegriffen. Vielmehr habe die CDU-Fraktion im Ortsbeirat bereits im Jahr 2007 darauf hingewiesen, dass die damalige Vorplanung des Magistrats den Wegfall von zahlreichen Stellplätzen für Autos vorsah. Um einen stark zunehmenden Parkdruck in dem Wohngebiet zwischen Ginnheimer Landstraße, Wilhelm-Epstein-Straße und Ginnheimer Stadtweg zu vermeiden, kam die Idee auf, durch Schutzstreifen eine vermittelnde Lösung zu finden, die alle Interessen berücksichtigt.

Kößler lobt deshalb die von CDU und Grünen im Römer jetzt vorgeschlagene und verabschiedete Änderung der Planung als genau richtig: Der Beschluss der Stadtverordneten sieht vor, dass auf der Südseite der Wilhelm-Epstein-Straße im Bereich der Kleingartenanlage die bestehenden 21 Stellplätze auch nach der Einrichtung der Radverkehrsanlage und der Straßensanierung erhalten bleiben. „Damit sind gerade die Bedenken aus dem Ortsbeirat berücksichtigt worden“, so Kößler. Um die notwendige Fläche zu gewinnen, sollen in dem Abschnitt statt der ursprünglich vorgesehenen Radfahrstreifen nur Schutzstreifen für Radfahrer abmarkiert werden. „Der Erhalt der Parkplätze ist dringend notwendig, weil es durch das Markus-Krankenhaus und die Kleingartenanlage einen Parkbedarf gibt, der auch in Zukunft nicht wegfallen wird“, ist der CDU-Politiker überzeugt.

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