CDU im OBR 3: Konsequenzen aus der „eingestürzten Sanierung“ der Elisabethenschule

Ortsbeirätin Claudia Ehrhardt
Ortsbeirätin Claudia Ehrhardt
Frankfurt am Main, 10. Juni 2013 - „Kurzfristige verbindliche Zusagen, wie der Schulbetrieb im nächsten Schuljahr an der Elisabethenschule fortgesetzt wird und eine Verbesserungen der aktuellen katastrophalen Gebäudesituation“, so formulierte Claudia Ehrhardt die Position der Christdemokraten im Ortsbeirat 3 – Nordend.

Sie sieht für das Stadtschulamt gegenüber der Elisabethenschule eine Bringschuld nach den Pannen der letzten Wochen. Das Schulamt hatte der Schule den Umzug in Container für die Sommerferien zugesagt. Bestehende Container auf dem Schulhof wurden abgebaut, die Schüler in unverputzte Kellerräume mit Stützstreben „als Zwischenlösung“ untergebracht. Gleichzeitig wurde der Schulhof auf eine minimale Fläche reduziert.

Die Fläche der ehemaligen Hamannstraße im Holzhausenpark wurde gesperrt und Anschlüsse für die Container wurden gelegt. Dann wurde alles gestoppt, weil die in den Haushalt eingestellten Mittel in Höhe von 16,6 Millionen EURO nicht mehr ausreichen und nunmehr 41 Millionen EURO nötig sind. „Absolut unverständlich ist, wie mit einer Baumaßnahme begonnen werden kann, bevor die Baukosten definitiv feststehen. Leider ist dies kein Einzelfall von Kostenexplosionen bei Schulsanierungen, die Merianschule in unserem Ortsbezirk ist dafür nur ein Beispiel“, argumentiert die Christdemokratin. Sie fordert endlich Konsequenzen in der Organisation des Baumanagementes im Stadtschulamt mit dem Ziel künftig tragfähige Kostenschätzungen bereits im Vorfeld zu bekommen.


„Natürlich muß auch die gesperrte Fläche im Holzhausenpark so schnell wie möglich wieder freigegeben werden“, fordert Ehrhardt weiter. „Wir können den Bürgerinnen und Bürgern nicht erklären, warum die Fläche über Monate abgesperrt ist und nichts passiert.“
 
 

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