Caspar: Mosaikschule muss erhalten bleiben

„Förderschulen sind ein unverzichtbarer Teil der hessischen Schullandschaft“

Ulrich Caspar MdL
Ulrich Caspar MdL
Wiesbaden/Frankfurt am Main, 27. Mai 2013 - Der Landtagsabgeordnete im Frankfurter Nordwesten Ulrich Caspar (CDU) hat am Wochenende das Schulfest der Mosaikschule besucht.

Das Fest wurde anlässlich des 50-jährigen Bestehens ausgerichtet. Im Anschluss an die Feierlichkeiten zeigte sich Caspar davon überzeugt, dass die Förderschulen auch künftig als unverzichtbarer Bestandteil des hessischen Schulsystems begriffen werden müssen.

Nach einem Gespräch mit dem Schulleiter Peter Walter konnte Ulrich Caspar einen persönlichen Eindruck von der Schule gewinnen. Dabei wurde deutlich, dass an der Mosaikschule eine hervorragende pädagogische Arbeit geleistet wird. „Mit ihrem hohen Engagement und der verantwortungsvollen Wahrnehmung ihrer Aufgaben leisten die Lehrkräfte einen großen und wertvollen Beitrag für die Entwicklung der Kinder und Jugendlichen“, würdigte Ulrich Caspar die Arbeit der Lehrerinnen und Lehrer.

„Dank der Einführung des Sozialindikators bei der Lehrerzuweisung werden der Mosaikschule nun die Lehrstellen aufgestockt“, betont Caspar. Dies hilft der Schule die pädagogische Arbeit mit den Schülerinnen und Schüler mit Behinderung weiter zu intensivieren.

Vor dem Hintergrund der anhaltenden Inklusionsdebatte hielt Caspar fest, dass das Wohl des Kindes bei allen Fragen der Beschulung von Kindern mit Behinderungen das allein maßgebliche Kriterium sein müsse. Eine inklusive Beschulung sei daher lediglich dann angebracht, wenn sie unter pädagogischen Gesichtspunkten guten Gewissens vertreten werden könne. Eine allumfassende und überstürzt umgesetzte Radikalinklusion ist daher pädagogisch in hohem Maße abträglich. Gerade in Förderschulen gehen in besonderem Maße auf die Behinderung des einzelnen Schülers in hoher pädagogischer Qualität eingegangen werden.

Die Mosaikschule zeigt deutlich, dass das rot-grüne Experiment der Einheitsschule ein Fehler ist. Der Aufruf der Oppositionsparteien die Förderschulen abzuschaffen, ist ein Schlag in das Gesicht von Schülern, Eltern und Lehrkräften. Die CDU wird daher auch weiterhin die engagierte pädagogische Arbeit an den Förderschulen zum Wohle der betroffenen Kinder und Eltern nachdrücklich unterstützen. „Wir stehen ausdrücklich hinter den Förderschulen, deren Pädagogen eine engagierte und aufopferungsvolle Arbeit leisten und es nicht verdienen, von einer rein ideologisch bestimmten Schulpolitik der Oppositionsparteien im Hessischen Landtag diskreditiert zu werden“, so Caspar abschließend.

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