Steinbach: Bündnis 90/Die Grünen müssen sich umgehend von linksextremistischer Grüner Jugend trennen!

Erika Steinbach MdB
Erika Steinbach MdB

Berlin/Frankfurt am Main, 3. April 2013 - Die „Grüne Jugend“ stellt sich in ihrer aktuellen Kampagne für das Wahlkampfjahr „Ich-bin-linksextrem“ offen in die linksextremistische Traditionslinie. Dazu erklärt die Frankfurter Bundestagsabgeordnete Erika Steinbach:

„Die Grünen haben sich in ihrer Vergangenheit als etablierte parlamentarische Partei jede erdenkliche Mühe gegeben, sich von der linksextremistischen Szene und der grünen Vergangenheit zu distanzieren. In quälenden Fragestunden haben Hauptvertreter der Grünen wie Jürgen Trittin immer versucht sich von der Verantwortung ihrer kommunistischen Tage zu distanzieren. Vermutungen, die Staatssicherheit der DDR habe Grüne Spitzenpolitiker wie Petra Kelly und Gerd Bastian ideologisch und praktisch unterstützt, wurde energisch, zum Teil wütend entgegengetreten, ebenso der Vermutung, linke Presseorgane wie die Titanic würden direkt von der DDR finanziert.

 

Wortreich hat der damalige Frankfurter Abgeordnete und vormalige „Subcommandante“ der Straßenschlägerbande „Putztruppe“, Joseph Martin Fischer (Straßenname „Joschka“), im Plenarsaal beteuert, er habe entgegen anderslautenden Berichten nicht den Einsatz von Molotowcocktails gegen Frankfurter Polizisten initiiert. Er gab zu, Steine geworfen zu haben und gelegentlich gemeinsam mit anderen am Boden liegende Polizisten zusammengetreten zu haben. Jeder Zusammenhang mit dem Mord an Karry aber wurde mit Empörung zurückgewiesen. Er hat nach eigenen Angaben im Plenum auch niemanden mit seinen Steinwürfen verletzt, weil er die Steine ja immer nur nach oben geworfen habe. All diese Bemühungen werden durch die Grüne Jugend und ihrem Bekenntnis zum Linksextremismus ad absurdum geführt.
 

Heute müssen sich „Bündnis 90 / Die Grünen“ umgehend von der offenbar linksextremistisch unterwanderten „Grünen Jugend“ trennen!
 
Eine noch so lustig empfundene Bekenner-Kampagne für Extremisten ist kein tolerierbarer Scherz, weder rechts noch links. Wer sich offen in die Traditionslinie von RAF, Roten Brigaden und gewaltbereitem „Schwarzen Block“ begibt, verliert den Anspruch in einer Demokratie als demokratische Partei ernst genommen zu werden. Die Lage in die sich die Grünen manövriert haben, ist mehr als ernst. Jetzt muss sofort gehandelt werden!“

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