Frauen-Union Frankfurt begrüßt die Einigung zur eigenständigen Alterssicherung von Frauen

Sylvia Hornung, Kreisvorsitzende der Frankfurter Frauen-Union
Sylvia Hornung, Kreisvorsitzende der Frankfurter Frauen-Union

Frankfurt am Main, 19. März 2013 - Die Union will Nägel mit Köpfen machen. Müttern, deren Kinder vor 1992 geboren wurden, soll künftig ein Entgeltpunkt mehr pro Kind in der Rentenversicherung anerkannt werden. Darauf haben sich die Vorsitzenden von CDU und CSU, Angela Merkel und Horst Seehofer, geeinigt.

„Rentenlücke schließen – Kindererziehungszeiten stärker anerkennen": Unter diesem Motto haben wir als Frauen Union der CDU bundesweit und hier in Frankfurt am Main mobil gemacht. Jetzt ist eine wichtige Entscheidung gefallen. Die Einigung der Parteivorsitzenden auf diesen Einstieg begrüße ich. Das bedeutet mehr Gerechtigkeit und Anerkennung für Millionen von Frauen", erklärt Sylvia Hornung, Vorsitzende der Frauen Union Frankfurt am Main.

Derzeit werden jungen Müttern drei Entgeltpunkte pro Kind in der gesetzlichen Rentenversicherung angerechnet. Ältere Mütter mit vor 1992 geborenen Kindern bekommen nur einen Entgeltpunkt. Diese Gerechtigkeitslücke wollen wir schrittweise schließen. Ein Entgeltpunkt bedeutet derzeit ein Rentenplus von 28 Euro im Monat [Ost: 25 Euro im Monat].

Hornung: „Wenn die Einigung umgesetzt wird heißt das: Eine Mutter mit drei Kindern, die vor 1992 geboren wurden, bekommt dann 84 Euro [Ost: 75 Euro] mehr monatliche Rente. Dies ist ein wichtiger Beitrag zur Stärkung der eigenständigen Alterssicherung von Frauen und gegen Altersarmut."

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