Klinikum Höchst für eine erfolgreiche Zukunft rüsten

CDU-Fraktion unterstützt die Kooperationspläne mit den Main-Taunus-Kliniken und setzt sich für eine zügige Umsetzung des Neubaus ein

Verena David, gesundheitspolitische Sprecherin der CDU-Stadtverordnetenfraktion
Verena David, gesundheitspolitische Sprecherin der CDU-Stadtverordnetenfraktion
Frankfurt am Main, 18. Februar 2013 - „Entscheidendes Kriterium für eine Zusammenarbeit bis hin zur Fusion ist die Sicherstellung der bestmöglichen medizinischen Versorgung der Frankfurter Bevölkerung.

Wir schaffen durch eine engere Zusammenarbeit mit den Main-Taunus-Kliniken für die Menschen in Frankfurt und im Main-Taunus-Kreis einen Standort der Spitzenklasse, was sich durch eine qualitativ hochwertige Patientenversorgung und eine moderne Hochleistungsmedizin auszeichnet“, erklärte heute die gesundheitspolitische Sprecherin der CDU-Fraktion Frankfurt am Main, Verena David. Durch Synergieeffekte könnten Versorgungschwerpunkte entstehen, die den veränderten und zunehmend anspruchsvolleren Bedürfnissen der Menschen auch gerade im Hinblick auf den demografischen Wandel gerecht werden. Hier ließe sich hoch innovative Spitzenmedizin im Sinne des Patienten anbieten.


„Mit diesen Plänen können wir es schaffen, in einem schwierigen Marktumfeld Höchst als Krankenhaus in kommunaler Trägerschaft zu erhalten“, betonte David. Als kommunales Krankenhaus sei Höchst dem Prinzip wirtschaftlicher Betriebsführung verpflichtet und dürfe nicht länger rote Zahlen schreiben.

Die CDU-Fraktion wolle aber auch der sozialen Verantwortung gegenüber den Mitarbeitern gerecht werden und unterstützt daher, dass betriebsbedingte Kündigungen beim Personal möglichst vermieden werden, soweit sie nicht ohnehin ausgeschlossen sind. „Denn gut qualifizierte und motivierte Mitarbeiter sind das Rückgrat des Klinikbetriebs. Patientenversorgung ist Vertrauenssache und braucht absolute Verlässlichkeit. Pflege und persönliche Zuwendung zum Patienten sind durch nichts zu ersetzen“, äußerte die Gesundheitspolitikerin.
„Uns liegt die Zufriedenheit von Patienten und Mitarbeitern am Herzen“, so David weiter. Daher müsse der Neubau zügig kommen, sobald die im Zuge der Kooperation angestrebten Aufgabenverteilungen festgelegt sind. „Hier können sich jene aus der Zusammenarbeit erwachsenden Synergieeffekte direkt im Bau niederschlagen“.

Die Koalition beabsichtige durch das Kooperationsvorhaben die Wirtschaftlichkeit und Leistungsfähigkeit der Häuser zu steigern, um Patienten qualitativ hochwertig behandeln und gleichzeitig am Markt erfolgreich bestehen zu können. „Hiermit können wir eine bedarfsorientierte Vernetzung und Verbindung zweier bislang unabhängiger Kliniken schaffen, die über kommunalpolitische Grenze hinausgeht und damit die ganze Region stärkt“, so David. Aufgrund der Personal-, Betten- und Fallzahlen könne so im Rhein-Main-Gebiet ein modernes Großkrankenhaus der Maximalversorgung mit den Standorten Höchst, Bad Soden und Hofheim entstehen. „Die Standorte liegen dicht beieinander und sind in wenigen Minuten zu erreichen. Durch eine engere Zusammenarbeit kann eine im Rhein-Main-Gebiet mögliche Konkurrenz um Patienten und medizinisches Fachpersonal entfallen“, führte David aus.

Die gesellschaftsrechtliche Verbindung zwischen dem Klinikum Höchst und den Main-Taunus-Kliniken sei ein vielversprechender Vorschlag, den es jetzt möglichst zügig und im Detail zu prüfen gelte. Es müsse nach den Worten Davids ein konkreter Zeitplan erstellt und ein gemeinsames medizinisches sowie nicht-medizinisches Konzept erarbeitet werden. „Daher brauchen wir einen Masterplan mit einem ausgefeilten unternehmerischen Konzept. Für dieses ist eine Bewertung der Fachbereiche geboten; hierfür ist externer Sachverstand unverzichtbar. Schnell sollte klar sein, welche Bereiche an welchem Standort ausgebaut oder zusammengelegt werden“.

Aber auch eine Kooperation mit anderen Kliniken in einzelnen Fachbereichen sowie anderen Gesundheitsberufen und mit niedergelassenen Ärzten im Rhein-Main-Gebiet habe Zukunft und sollte nicht aus den Augen verloren werden, so die CDU-Stadtverordnete. „Durch die Idee einer freiwilligen Kooperation kommunaler hessischer Kliniken von Sozialminister Grüttner wurde der Stein in Rollen gebracht“, unterstrich David. „Das gesellschaftsrechtliche Zusammengehen der beiden Kliniken könnte ein erster Schritt zu mehr verbindlicher Zusammenarbeit in der kommunalen Kliniklandschaft in Hessen sein“.

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