(v.l.:) Joachim Gres, MIT-Vorsitzender, Geschäftsführer Clemens Christmann und Thomas Bareiß, energiepolitischer Koordinator der CDU/CSU-Bundestagsfraktion
(v.l.:) Joachim Gres, MIT-Vorsitzender, Geschäftsführer Clemens Christmann und Thomas Bareiß, energiepolitischer Koordinator der CDU/CSU-Bundestagsfraktion
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 6. Februar 2013 - Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) müsse reformiert werden. Darin waren sich die Teilnehmer einer Podiumsdiskussion im Museum für Kommunikation am Montag einig.

Zu der Veranstaltung eingeladen hatte die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der Frankfurter CDU. Wie auch Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) befürworten die Diskutanten, dass die EEG-Umlage gesetzlich begrenzt wird. Mit der Umlage werden die Verbraucher an den Kosten für die Nutzung erneuerbarer Energien beteiligt.

Thomas Bareiß, energiepolitischer Koordinator der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, und Clemens Christmann, Geschäftsführer für Wirtschaftspolitik der Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände, forderten von der Politik mehr Mut, um die Energiewende voranzutreiben. Der Netzausbau müsse beschleunigt werden, um Strom aus dem Norden Deutschlands nach Bayern und Baden-Württemberg zu transportieren, sagte Bareiß.

Er sei davon überzeugt, dass mit fossilen Brennstoffen betriebene Kraftwerke weiterhin gebraucht würden. Sie müssten die Versorgungslücken schließen, die durch Stromgewinnung allein mit erneuerbaren Energien entstünden. Denn noch gebe es zu wenig Möglichkeiten, Energie zu speichern. Um diesem Mangel abzuhelfen, müsse Deutschland auch mit dem europäischen Ausland kooperieren, forderte Bareiß. Christmann sprach sich für eine technologieunabhängige Forschungsförderung aus, damit sich die günstigste erneuerbare Energie durchsetze. elly.

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