CDU für Lebensmittelmarkt im Sossenheimer Ortskern

Ortsbeirätin Susanne Ronneburg
Ortsbeirätin Susanne Ronneburg
Frankfurt am Main, 8. Februar 2013 - Im alten Sossenheimer Ortskern kann man zur Zeit keine Lebensmittel und Güter des täglichen Bedarfs mehr kaufen.

Insbesondere ältere und/oder bewegungseingeschränkte Sossenheimer Bürger leiden darunter, weil sie die Märkte am Ortsrand kaum alleine erreichen können. Dies möchte die Sossenheimer Ortsbeirätin Susanne Ronneburg (CDU) ändern und schlägt vor, dass in die frei werdende Liegenschaft Alt Sossenheim 19 ein Smart-Markt einzieht.

 

Der Standort ist nach Ansicht Ronneburgs dafür gut geeignet, denn dort habe sich bereits über viele Jahre ein Lebensmittelmarkt befunden. Als dieser vor zwei Jahren umzog, kam die Idee, dort einen Smart-Markt einzurichten, das erste Mal auf. Ein Discount Markt mit Sonderposten sei jedoch schneller gewesen, der nun aber nach nur zwei Jahren wieder schließen würde. Diesmal möchte Susanne Ronneburg vermeiden, dass der Smart-Markt noch einmal zu spät kommt und hat deshalb bereits Kontakt mit der Werkstatt Frankfurt aufgenommen und informiert, dass nun das bislang gescheiterte Projekt "Smart-Markt in Sossenheim" wieder gute Realisierungschancen habe.
 

Zur Zeit gibt es in Frankfurt drei Smart-Märkte. Sie bieten ortsnah alles, was zum täglichen Leben gebraucht wird. Betreiber ist der stadtnahe Verein Werkstatt Frankfurt e.V. Es werden zwei wichtige Ziele zugleich verfolgt: Sicherstellung der Nahversorgung in Stadtteilen ohne Supermarkt. Ein Smart-Markt ist ein Vollsortimenter mit dem Angebot eines REWE-Nahkaufs. Zugleich nehmen alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eines Marktes an Beschäftigungs- und Qualifizierungsprogrammen teil. Die Qualifizierung von Langzeitarbeitslosen mit dem Berufsziel Kaufmann/Kauffrau im Einzelhandel ist das Ziel.
 

Diese Kombination von Versorgung mit Lebensmittel im Ortskern Sossenheim mit Qualifizierungsmaßnahmen für die Beschäftigten passt nach Meinung der CDU Kommunalpolitikerin Susanne Ronneburg genau in die örtlichen Gegebenheiten. "Nun muss es noch mit dem Mietvertrag klappen", gibt sich Ronneburg optimistisch.

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