Caspar: Optionspflicht wegen Staatsangehörigkeit muss beibehalten werden

„Sie bietet die Möglichkeit sich zu Deutschland und seinen Werten zu bekennen“

Ulrich Caspar MdL
Ulrich Caspar MdL
Wiesbaden/Frankfurt am Main, 23. Januar 2013 - In der aktuellen Debatte um die Optionspflicht im Zusammenhang mit dem Staatsangehörigkeitsrecht weist der Frankfurter Landtagsabgeordnete Ulrich Caspar die Kritik der Oppositionsparteien entschieden zurück.

„Die Optionspflicht bietet die Möglichkeit zu einem klaren Bekenntnis zu Deutschland und seinen Werten“, so Caspar.Zwischen dem 18. und 23. Lebensjahr können sich alle betroffenen Personen für die deutsche oder für die entsprechende ausländische Staatsbürgerschaft entscheiden. Von dieser Wahlmöglichkeit hat auch die Mehrheit Gebrauch gemacht. Zuvor hatten die zuständigen Regierungspräsidien alle Betroffenen mehrfach angeschrieben und auf ihre Entscheidungsmöglichkeit hingewiesen.

Derzeit gibt es in Hessen 111 Personen, die sich noch nicht für eine Staatsbürgerschaft entschieden haben.


In der überwiegenden Mehrheit der Staaten ist das Wahlrecht an die Staatsangehörigkeit geknüpft. Mit der Optionspflicht werden Ungerechtigkeiten hinsichtlich eines doppelten Wahlrechts beseitigt und die Gleichheit der Bürger bei der demokratischen Mitbestimmung gewahrt. „Es gibt keinen vernünftigen Grund die aktuelle Gesetzeslage zu ändern“, so Caspar.

„Ein Staatsbürger muss sich zu seinem Land bekennen. Eine doppelte Staatsbürgerschaft ist demnach auch immer integrationsfeindlich“, macht Caspar deutlich. Die Äußerungen von SPD, Grüne und Linke zeigen welches verquere Verhältnis sie zum Deutschen Staat haben.

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