Caspar: Landesregierung hält Wort: Planungsrecht für alle Abschnitte der neuen A 49 liegt jetzt vor

„Ausbau ist eine gute Nachricht für Wirtschaft und Arbeitnehmer in Nord- und Mittelhessen“

Ulrich Caspar MdL
Ulrich Caspar MdL

Wiesbaden, Frankfurt am Main, 14. Januar 2013 - Der verkehrspolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag, Ulrich Caspar, hat  Kritik von Umweltverbänden am Weiterbau der A 49 zurückgewiesen:

„Statt konstruktive Vorschläge zu machen, haben sich die Umweltverbände bei diesem Projekt von überregionaler Bedeutung auf das Blockieren und Verzögern ver-legt. Wer den Bau des Tunnels Frankenhain kritisiert, versteht offensichtlich nicht, dass dieses Teilprojekt ein wesentlicher Treiber für die Verwirklichung der Gesamtmaßnah-me sein wird. Hier versteckt man sich hinter Haushaltsfragen, wenn doch jedem klar ist, dass das Gesamtprojekt mit dieser Kritik torpediert werden soll. Die Regierungs-fraktionen von CDU und FDP stehen weiterhin hinter dem Ausbau der A 49. Mit den Planfeststellungsbeschlüssen für alle drei Abschnitte haben wir die entsprechenden Voraussetzungen hierfür geschaffen. Jetzt ist der Bund am Zuge und muss die erfor-derlichen Finanzmittel zeitnah zu den Bauarbeiten zur Verfügung stellen.

Caspar machte in diesem Zusammenhang auch deutlich: „Insbesondere die Anwohner der Bundesstraße 3 werden durch dieses Projekt eine deutliche Entlastung vom Schwerlastverkehr erfahren. Die Fahrstrecke zwischen Kassel und Homberg (Ohm) wird sich insgesamt um mehr als 12 km deutlich verkürzen. Für den Schwerlastverkehr entsteht auf diese Weise auch eine steigungsärmere Alternative zur A 7 und A 5. Das spart Treibstoff und schont die Umwelt. Die Kritik der Umweltverbände am Autobahn-ausbau lässt wie gewohnt jeglichen verkehrspolitischen und ökologischen Sachverstand vermissen und richte sich gegen die Lebensinteressen der Region.“

Caspar betonte, dass sich Verkehrsminister Posch dabei erfolgreich für die Aufnahme der beiden Abschnitte VKE 30 und 40 in den Investitionsrahmenplanes des Bundes eingesetzt habe: „Im Anfang 2012 vorgestellten Entwurf fehlten diese beiden wichtigen Projekte, so dass Unsicherheit über die mittelfristige Finanzierungsperspektive herrsch-te. Dank des Einsatzes des scheidenden Verkehrsministers Posch konnte eine Auf-nahme in die Kategorie „Vorhaben mit fortgeschrittenen Planungsstand, für die Bau-recht vorliegt oder bis 2015 erlangt werden soll“ erreicht werden. Das ist ein gutes Sig-nal aus Berlin für die Region.“

„Diese Verbindung eröffnet die Chance auf eine weitere wirtschaftliche Entwicklung und die Möglichkeit, den demographischen Wandel abzumildern. Wir werden dieses Projekt weiterhin rückhaltlos unterstützen und fordern die selbsternannten Naturschüt-zer dazu auf, ihre ideologische Blockadehaltung endlich aufzugeben und nicht weiter gegen die fundamentalen Interessen der Region zu handeln“, so Caspar abschließend.
 

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