CDU-Fraktion resümiert Jahr im Ortsbeirat 13 Frankfurt Nieder-Erlenbach

Yannick Schwander, Fraktionsvorsitzender der CDU-Fraktion im Ortsbeirat 13
Yannick Schwander, Fraktionsvorsitzender der CDU-Fraktion im Ortsbeirat 13
Frankfurt am Main, 17. Dezember 2012 - Das Jahr 2012 war auch im Ortsbeirat 13 Frankfurt Nieder-Erlenbach ein ereignisreiches und vielfältiges Jahr. Die CDU-Fraktion hatte daran großen Anteil, denn schließlich wurden alle ihre Anträge verabschiedet und viele ihrer Anregungen und Ideen von den anderen Fraktionen aufgegriffen und gemeinsam umgesetzt.

„Insgesamt können wir mit dem Jahr 2012 sehr zufrieden sein. Wir haben viel von dem umsetzen können, was wir uns vorgestellt haben, aber noch gibt es einen großen Berg an Aufgaben, der weiter abgearbeitet werden will“, gab der Fraktionsvorsitzende Yannick Schwander einen ersten kurzen Rückblick auf das Jahr im Ortsbeirat.
 

„Positiv ist sicherlich das ungemein gute überfraktionelle Klima im Ortsbeirat. Auch wenn in einigen Sachfragen durchaus kontrovers gestritten wird, so kamen wir meist zu einem Konsens zum Wohle Nieder-Erlenbachs. Auf diese Weise lässt sich wirklich effektiv Politik für alle Bürgerinnen und Bürger machen“, freute sich Schwander über die Zusammenarbeit mit den anderen Fraktionen im Ortsbeirat.

Für ihn sind viele der Anregungen aus dem Ortsbeirat auf die CDU zurückzuführen. „Die geplanten Windräder und der Ortstermin, der dazu stattgefunden hat, sind nach wie vor auf den Anstoß der CDU-Fraktion im Jahr 2011 zurückzuführen. Wir waren uns zwar dann im Ortsbeirat einig darüber, dass wir die Errichtung befürworten, aber die erste Anregung kam von der CDU. Wir sind uns unserer Verpflichtung im Sinne der Energiewende durchaus bewusst sind“, beschrieb Yannick Schwander einen Erfolg der CDU-Fraktion. Im kommenden Jahr wird die Mainova gemeinsam mit dem Planer ABO Wind die neuesten Entwicklungen rund um den Windpark in Nieder-Erlenbach vorstellen, hier soll auch ein Konzept erläutert werden, das es den Bürgern erlaubt, sich an den Windrädern zu beteiligen. „Besonders froh sind wir, dass auch die Römerfraktionen der schwarz-grünen Koalition jüngst einen Antrag stellten, der nahezu deckungsgleich mit unseren Forderungen war“, zeigte sich Schwander erfreut über die Gesamtsituation rund um den ersten Frankfurter Windpark.
 

„Die Windräder sind aber nicht das einzige, was uns im vergangenen Jahr beschäftigt hat. Der Streit um unsere Gemeinschaftsstraße schwelt immer noch und leider konnte auch die Planungswerkstatt diesen nicht wirklich beilegen“, so der etwas vom Ausgang dieses Planungsinstruments enttäuschte Fraktionsvorsitzende. „Vielleicht haben wir uns alle auch zu viel davon versprochen und haben unsere Hoffnungen zu sehr mit den Werkstätten verknüpft. Jetzt ist es doch wieder an uns, im Ortsbeirat ein Ergebnis herzustellen, das alle Beteiligten zufrieden stellt“, blickte Schwander voraus und hofft, dass der vom Ortsbeirat vorgeschlagene verkehrsberuhigter Bereich von der Stadt umgesetzt wird. „Da hier das Parken nur auf ausgewiesenen Flächen erlaubt ist, herrscht eine größere Rechtssicherheit“, sagte Schwander. Ebenso verwies er aber auch darauf, dass er nicht in einem Ort leben möchte, in welchem die Bürger mit Stift und Zettel herumlaufen, um Falschparker aufzuschreiben.

„In den Bürgerfragestunden kam mir manchmal das Gefühl auf, als gingen wir in diese Richtung. Falschparker dürfen nicht ungeschoren davon kommen, davon bin ich überzeugt, aber dafür haben wir schon vor langer Zeit die Stadt aufgefordert die Stadtpolizei öfter durch den Ortskern ziehen zu lassen, um Strafzettel zu verteilen. Bei dieser Meinung bleiben wir auch jetzt“, gab Yannick Schwander entschieden zu Protokoll.
 

Ein weiterer Erfolgspunkt für Schwander ist, dass bald schon Streifen des Freiwilligen Polizeidiensts durch Nieder-Erlenbach präsent sein werden. Dies hatte die CDU-Fraktion bereits 2011 und noch einmal 2012 gefordert. „Wir leben sicherlich nicht in einem der sogenannten Brennpunkte, dies hat uns auch die Polizei bestätigt. Aber es gibt neuralgische Punkte im Ort, an denen sich Anwohner vermehrt über Ruhestörungen vor allem in den Abendstunden beschwert haben. Die Streifen des Freiwilligen Polizeidiensts führen in unseren Augen zu einer Verbesserung der subjektiven Sicherheitsempfindung und das muss unser Ziel sein“, freute sich Schwander darüber, dass die Forderung der CDU nun umgesetzt wird.

Gemeinsam mit den anderen Fraktionen im Ortsbeirat hat man darüber hinaus ein Konzept verabschiedet, das den Hauptort der Ruhestörungen in Nieder-Erlenbach weniger attraktiv für die Störer machen soll. „Ein Vertreter des 15. Polizeireviers hat uns hierbei sehr gut beraten, ich denke das Konzept wird für Ruhe sorgen“, blickte Schwander voraus.
 

Trotz dieser vielfältigen Arbeiten und Erfolge gibt es für 2013 und darüber hinaus noch viel zu tun. „Wir brauchen immer noch einen Platz für die Sporthalle und den werden wir beanspruchen. Mit immer wieder neuen Hinhaltetaktiken seitens der Planungsstellen der Stadt Frankfurt geben wir uns nicht mehr zufrieden. Die Halle wird dringend benötigt und das ist ein Ziel, dem sich der gesamte Ortsbeirat verschrieben hat“, umschrieb Schwander die langjährige Odyssee um die Sporthalle in Nieder-Erlenbach.

„Weitere Punkte sind nach wie vor die Restaurierung und Modernisierung der Trauerhalle auf dem alten Friedhof. In der letzten Sitzung im November haben wir hierzu einen Antrag gestellt, der einstimmig angenommen wurde. Die aktuelle Situation ist nicht tragbar“, erklärte der Fraktionsvorsitzende und fügte ein Herzensprojekt von ihm und der CDU-Fraktion an: „Wir kümmern uns um den Sport in Nieder-Erlenbach und dabei vor allem um die Sportinfrastruktur. Nach mehreren konstruktiven Gesprächen mit unterschiedlichen Vertretern der Stadt hoffen wir, dass wir den Sportplatz in absehbarer Zeit modernisieren können. Es geht schlicht und ergreifend um einen Kunstrasenplatz für die Fußballer der TSG Nieder-Erlenbach. Wir wissen selbstverständlich, dass dies immer eine große Kostenfrage ist und haben dafür natürlich Verständnis, aber dieses Thema ist dank unseres Einsatzes nun auf der Agenda im Römer; und das ist schon einmal ein enormer Fortschritt“, freute sich Schwander über die Entwicklungen in diesem Projekt.

„Mir als Fußballer und Fußballfan ist dies ein Herzensprojekt, für welches ich nun nicht nur meine Fraktion, sondern auch Fürsprecher in der Stadtverordnetenversammlung gewinnen konnte. Auch mit dem zuständigen Sportdezernenten Stadtrat Frank haben wir schon darüber gesprochen. Er weiß also von unseren Bemühungen“, erklärte Yannick Schwander und hofft, schon bald einen Kunstrasenplatz in Nieder-Erlenbach realisieren zu können.
 

„Es ist ja schließlich bald Weihnachten und da darf man auch einmal Wünsche äußern und wenn man so will, sind die angesprochenen Aufgaben und Ziele auch die guten Vorsätze der CDU-Fraktion für das kommende Jahr. Wir freuen uns auf 2013“, schloss der Fraktionsvorsitzende der CDU-Fraktion im Ortsbeirat 13 Frankfurt Nieder-Erlenbach ab.
 

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