Ulrich Caspar besucht Sophienschule

„Wir stehen für Vielfalt statt Einfalt. Den Weg Richtung Einheitsschule geht die CDU nicht mit“

Ulrich Caspar MdL
Ulrich Caspar MdL
Wiesbaden/Frankfurt am Main, 4. Dezember 2012 - Der Landtagsabgeordnete im Frankfurter Nordwesten Ulrich Caspar (CDU) hat heute die Sophienschule in Frankfurt Bockenheim besucht.

Im Anschluss zeigte sich Caspar davon überzeugt, dass die Hauptschule auch künftig als wichtiger Bestandteil des hessischen Schulsystems begriffen werden muss. „Hauptschüler haben andere Fähigkeiten und Begabungen als Gymnasiasten und umgekehrt. Wir brauchen in unserem Land alle diese Fähigkeiten und Begabungen, um den Wohlstand unserer Gesellschaft zu sichern“, so Caspar. Darüber hinaus biete die Sophienschule auch 10. Klassen zur Erlangung des Realschulabschlusses an.

Nach einem Gespräch mit der Schulleiterin Katja Cabrini besichtigte Ulrich Caspar die Schule, um so einen persönlichen Eindruck gewinnen zu können. Dabei wurde deutlich, dass eine praxisorientierte Ausbildung mit einem guten Hauptschulabschluss die beste Voraussetzung für die berufliche Ausbildung und damit auch für die späteren Chancen auf dem Arbeitsmarkt ist. „Die CDU hat sich der Hauptschule vor diesem Hintergrund mit besonderer Intensität angenommen. So wurde die Zahl der Hauptschüler ohne Abschluss durch gezielte Maßnahmen zur stärkeren Berufs- und Praxisorientierung der Hauptschulen von über 23 Prozent unter der rot-grünen Landesregierung im Jahre 1999 auf heute rund acht Prozent verringert“, machte Caspar deutlich.

Caspar dankte den Lehrkräften für ihren beachtenswerten persönlichen Einsatz. Hauptschüler ständen in dieser Schule im Mittelpunkt des pädagogischen Engagements und wären nicht eine Randgruppe einer Massenschule wie es in einer Einheitsschule wäre.

Der Aufruf Thorsten Schäfer-Gümbels (SPD) zu einem „Systemwechsel“ und zur Abschaffung von Gymnasien und Förderschulen ist ein Schlag in das Gesicht aller hessischen Schüler, Eltern und Lehrer. „Wir wollen die Menschen mit all ihren Begabungen fördern und stehen deshalb für Vielfalt statt Einfalt bei der Schulauswahl. Den Weg Richtung Einheitsschule wird die CDU nicht mitgehen“, macht Caspar deutlich.

Wichtige Hausaufgaben hätte jedoch noch die Stadt Frankfurt zu machen, da die Turnhalle und die Sanitärräume sich in einem bedauerlichen Zustand befänden. „Auch aus energetischen Gründen ist hier dringender Handlungsbedarf“, erklärte Caspar. Ebenfalls fehlen Räume um eine angemessene Mittagsessenversorgung und Ganztagsbetreuung sicherzustellen.

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