Gerling: Mehrgliedriges Schulsystem besser als SPD-Einheitsschule!

Bildungs- und Verkehrspolitik waren Themen beim CDU-Stammtisch in Unterliederbach

Alfons Gerling MdL, Vorsitzender der CDU Zeilsheim
Alfons Gerling MdL, Vorsitzender der CDU Zeilsheim
Frankfurt am Main, 15. November 2012 - Zahlreiche Gäste konnte der Vorsitzende der CDU Höchst/Unterliederbach, Hans-Peter Burggraf, zum Stammtisch mit dem CDU-Landtagsabgeordneten Alfons Gerling im „Kellersche“ in Unterliederbach begrüßen.

Der Landtagsabgeordnete gab zunächst einen Überblick über die Landespolitik der letzten vier Jahre, die sich weiterhin positiv gestalte. „Die Regierungskoalition aus CDU und FDP mit Ministerpräsident Volker Bouffier an der Spitze kann eine glänzende Bilanz vorweisen“, betonte Gerling. In der Bildungspolitik liege die Lehrerversorgung bei über 100 Prozent. Seit 1999 wurde der Bildungsetat um mehr als eine Milliarde Euro angehoben und 6.000 Lehrerstellen geschaffen. Scharf kritisierte Gerling die Pläne der SPD, das mehrgliedrige Schulsystem mit Haupt-, Real- und Förderschule sowie Gymnasium durch eine Einheitsschule ersetzen zu wollen.

„Die Eltern möchten eine Wahlfreiheit haben, auf welche Schule sie ihre Kinder schicken. Diese Wahlfreiheit wird es nur mit der CDU geben, denn wir stehen für Vielfalt statt Einfalt bei der Schulauswahl“, so der CDU-Landtagsabgeordnete. Wirtschaftlich sei kein europäisches Land besser aus der Krise gekommen als Deutschland. In Hessen habe dazu das eigene Konjunkturprogramm der Landesregierung einen entscheidenden Beitrag geleistet. So gebe es heute die geringste Arbeitslosigkeit seit 20 Jahren und die höchste Anzahl von Beschäftigungsverhältnissen in der Geschichte des Landes. Die Bruttolöhne seien 14 Prozent höher als im Bundesdurchschnitt und in keiner Region in Europa sei der wirtschaftliche Ertrag so hoch wie in Hessen.

 

In der Diskussion über eine Geschwindigkeitsreduzierung auf den Frankfurter Autobahnen sprach sich Gerling für ein ganztägiges Tempolimit auf 100 km/h auf der A 66 durchgehend von der Anschlussstelle Zeilsheim bis zum Eschborner Dreieck und auch auf der B 40a im Bereich Sindlingen aus. Ein generelleres Tempolimit von 30 km/h auf den innerstädtischen Hauptstraßen lehnte Gerling ab. Dies solle nur in begründeten Einzelfällen eingerichtet werden. Zudem befürwortete Gerling den möglichst zügigen Bau der Westumfahrung Unterliederbach.

„Durch die Bebauung des nördlichen Silogebietes mit Wohnungen wird der Verkehr weiter zunehmen. Deshalb muss die Westumfahrung Unterliederbach gebaut werden, um die Stadtteile Höchst, Unterliederbach und Zeilsheim vom Durchgangsverkehr zu entlasten.“ Zur weiteren Bebauung des Silogebietes gab Gerling zu bedenken, dass die dafür notwendige Aufhebung der Seveso-II-Richtlinie nicht dazu führen dürfe, dass der Industriepark Höchst eingeschränkt werde und dort Arbeitsplätze verloren gehen oder neue verhindert würden. Hier müsse eine sinnvolle Balance zwischen dem Bau neuer Wohnungen und der Sicherung von Arbeitsplätzen gefunden werden.
 

Im Anschluss nutzten zahlreiche Bürgerinnen und Bürger die Gelegenheit, sich mit ihren Fragen an Alfons Gerling zu wenden. So wurde etwa über die Verkehrspolitik, die Wohnungsbaupolitik oder die Energiewende diskutiert.
 

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