Pfreundschuh: Das ist eine gute Nachricht für Vereine und Ehrenamtliche

Stadträtin Erika Pfreundschuh, Vorsitzende der Senioren-Union Frankfurt
Stadträtin Erika Pfreundschuh, Vorsitzende der Senioren-Union Frankfurt
Frankfurt am Main, 12. November 2012. Die Vorsitzende der Frankfurter Senioren-Union der CDU, Stadträtin Erika Pfreundschuh, begrüßte die Gesetzesinitiative der Bundestagsfraktion von CDU/CSU, nach der die Übungsleiter von Vereinen künftig 2400 Euro jährlich steuer- und sozialversicherungsfrei erhalten dürfen.

Sonstige ehrenamtlich Tätige sollen nach Willen von CDU/CSU mit jährlich 720 Euro pauschal begünstigt werden. „Das ist endlich eine angemessene Anerkennung ehrenamtlicher Tätigkeit, von der unsere Gesellschaft und insbesondere die Ehrenamtlichen in Frankfurt in hohem Maße profitieren würden“, erklärte die Stadträtin. Deshalb sei die Gesetzesinitiative eine gute Nachricht für die Vereine und alle Ehrenamtlichen.


Pfreundschuh bezog sich in ihrer Erklärung auf eine Mitteilung des Frankfurter Bundestagsabgeordneten Matthias Zimmer (CDU). Nicht nur die Ehrenamtlichen würden nach der Gesetzesvorlage von den Neuregelungen profitieren, wenn der Entwurf im Bundestag beschlossen wird, sondern auch die Vereine selbst. Denn es sei beabsichtigt, die Umsatzgrenze für Vereins-Veranstaltungen auf 45.000 Euro zu erhöhen. Das entlaste die Vereine nicht nur finanziell, sondern ihre Vorstände auch von bürokratischer Arbeit. Besonders begrüßte die Vorsitzende der Senioren-Union, dass die Haftung der ehrenamtlich tätigen Vereinsmitglieder und Vereinsvorstände beschränkt werden soll. „Ich hoffe, dass der Gesetzentwurf bald in Bundestag und Bundesrat beschlossen werden kann und es darüber nicht zum Streit zwischen den Bundestagsfraktionen sowie zwischen Bund und Ländern kommt“, erklärte Pfreundschuh.

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