Dr. Christoph Schmitt
Dr. Christoph Schmitt
Frankfurt am Main, 24. Oktober 2012 - Bei Dr. Christoph Schmitt steigt langsam die Spannung. Der Jurist und Frankfurter CDU-Stadtverordnete trifft in diesen Tagen die letzten Vorbereitungen für seinen sportlichen Saisonhöhepunkt, den BMW Frankfurt Marathon 2012 am kommenden Sonntag.

Training, Familie, Beruf und Kommunalpolitik sind für den Marathon-Mann der CDU-Fraktion jetzt nicht leicht unter einen Hut zu bekommen. In den letzten Wochen vor dem Wettkampf trainiert er bis zu sechs Mal und mehr als 70 Kilometer pro Woche. Viermal ist Schmitt, der für den Frankfurter Lauf- und Triathlonverein Spiridon an den Start geht, den Marathon in Frankfurt schon gelaufen und weiß also, was ihn erwartet.

„Morgens beim Aufstehen frage ich mich schon, warum ich das eigentlich mache. Aber dann denke ich an die Wahnsinns-Stimmung am Start, die anfeuernden Zuschauer, die anderen Läufer und das unglaublich euphorisierende Gefühl nach dem Zieldurchlauf. Und sofort ist die Vorfreude da“, die den 43-jährigen auch beim Training antreibt. Zurückhaltend ist Schmitt wenn es darum geht, seine Bestzeit von 3:41 Stunden verbessern zu können. Zu groß ist die zeitliche Inanspruchnahme durch den Beruf in einer internationalen Anwaltskanzlei und das ehrenamtliche politische Mandat, so daß das Training oft zurückstecken muß. Dabei liebt der sportbegeisterte Stadtverordnete den Laufsport wegen des unmittelbaren Kontaktes zum städtischen Umfeld.

„Gleichgültig ob ich am Mainufer laufe, durch die Innenstadt, durch vielbelebte oder ruhige Quartiere, ich bekomme überall die Veränderungen und Entwicklungen mit. Ich kann meinen Sport mit der Erkundung der Stadt verbinden und die Eindrücke dann für meine anderen Aufgaben nutzen“, so Schmitt, der übrigens kein Profi-Vorbild in dieser Königs-Disziplin der Leichtathletik hat. „Mein Vorbild sind die Hobby-Läufer, die Training, Beruf und Familie miteinander vereinbaren und trotzdem ambitionierte Zeiten laufen können. Und die ehrenamtliche Helfer, die den Marathon und die unvergleichliche Stimmung erst ermöglichen. So entsteht ein großer Marathon in einer großartigen Stadt“.

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