Fischer: Tragfähige Übergangslösung für die Euckenschule

CDU-Fraktion begrüßt Kompromiss im Streit um Ausweichstandort

Sabine Fischer, Stadtverordnete, bildungspolitische Sprecherin der CDU-Stadtverordnetenfraktion
Sabine Fischer, Stadtverordnete, bildungspolitische Sprecherin der CDU-Stadtverordnetenfraktion
Frankfurt am Main, 9. Oktober 2012 - Die bildungspolitische Sprecherin der CDU-Fraktion Frankfurt am Main, Sabine Fischer, hat den heute bekannt gewordenen Kompromiss in der Standortfrage Euckenschule begrüßt.

„Das ist eine gute Lösung, die in Zeilsheim erst einmal für Beruhigung sorgen wird. Es war richtig, den Protest der Elterninitiativen sehr ernst zu nehmen und den Umzug der Euckenschule in die Blauländchenstraße nicht mit der Brechstange durchzusetzen. Bildungsdezernentin Sarah Sorge hat alle Anstrengungen darauf verwendet, eine andere tragfähige Lösung zu finden. Dank der Initiative von Sozialdezernentin Daniela Birkenfeld können die Eucken-Schüler jetzt erst einmal an ihrem aktuellen Domizil in Unterliederbach bleiben“, so Fischer.


Die durch Vermittlung Birkenfelds möglich gewordene Verlängerung des Mietverhältnisses mit der Arbeiterwohlfahrt (AWO) bis Juni 2013 verschaffe der Sonderschule für Erziehungshilfe die nötige Standortsicherheit bis zu dem jetzt geplanten Umzug in eine Etage im „Haus des Jugendrechts“ in der Kurmainzer Straße im Stadtteil Höchst, die bis zum Juli 2013 für schulische Zwecke umgebaut werden soll. „Damit ist der Zeitdruck erst einmal raus. Anschließend kann die AWO dann ihrerseits das Valentin-Senger-Haus in der Euckenstraße renovieren und die Einrichtung wie geplant für die Aufnahme von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingskindern herrichten“, erläuterte die CDU-Stadtverordnete. Fischer bedankte sich bei den beiden Dezernentinnen für ihre gute Kooperation, die einmal mehr die Handlungsfähigkeit der Koalition unter Beweis stelle. „Jetzt geht es im nächsten Schritt, darum die Versorgung mit Betreuungsplätzen im Stadtteil Zeilsheim sicherzustellen. Hier fehlen immer noch mehr als 300 Plätze für Kinder von null bis zehn Jahren, und jede zur Verfügung stehende Fläche wird benötigt. Allein deshalb wäre die Verlegung der Euckenschule nach Zeilsheim keine vernünftige Maßnahme gewesen“, so Fischer abschließend.

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