Heuser: Wegweisender Rahmenplan für mehr Wohnraum, neues Stadtgrün und weniger Lärm

CDU-Fraktion begrüßt vorgelegtes Zwischenergebnis zur Einhausung der A661

Helmut Heuser, Vorsitzender der CDU-Stadtverordnetenfraktion
Helmut Heuser, Vorsitzender der CDU-Stadtverordnetenfraktion
Frankfurt am Main, 25. September 2012 - Der Vorsitzende der CDU-Fraktion Frankfurt am Main, Helmut Heuser, hat den gestern von Planungsdezernent Olaf Cunitz vorgestellten städtebaulichen und landschaftsplanerischen Rahmenplan zu einer möglichen Einhausung der A 661 zwischen Bornheim und Seckbach begrüßt:

„Das ist ein wichtiges und wegweisendes Zwischenergebnis. Wird das Vorhaben realisiert, ist uns eine bundesweite Aufmerksamkeit sicher, denn wir gehen mit diesem Premium-Projekt nach dem Motto ‚Drei auf einen Streich‘ zentrale Themen einer zeitgemäßen urbanen Großstadtentwicklung an: Zusätzlicher Wohnraum, Verkehrslärmschutz und Schaffung neuer Grünflächen als Stadtreparatur“.


Heuser bewertete insbesondere das Verhältnis der Grünflächen zur möglichen Bebauung als ausgewogen und überzeugend. „Wir haben mit deutlich weniger Wohnungsbaupotential gerechnet. Mit der anscheinend möglichen Verdoppelung der ursprünglich einmal kalkulierten Zahl an Wohnungen auf 4.000 bis 5.000 dürfte auch die Gegenfinanzierung des Projekts leichter fallen. Eine derart attraktive Landschaftsbildung, wie sie der Siegerentwurf mit großzügigen Kalt- und Frischluftschneisen, Wiesen sowie neuen Kleingartenanlagen vorsieht, wird aufgrund der zu erwartenden hohen Freizeitqualität die Vermarktung der zukünftigen Wohnungen und Reihenhäuser leichter machen. Ein besonderer Grund zur Freude ist die Verbindung der Stadtteile Bornheim und Seckbach über die neu angelegten Freiflächen. Die Trennung durch die Autobahn verschwindet mit dieser notwendigen Stadtreparatur“, sagte Heuser.

Bei der nun folgenden Überarbeitung und Konkretisierung des Entwurfs sollte Heuser zufolge bedacht werden, auch den ansässigen Sportvereinen Entwicklungsmöglichkeiten zu geben. „Wir denken dabei an eine Erweiterung der von der SG Bornheim Grün-Weiß genutzten Sportanlage an der Berger Straße in Richtung Norden über die heutige Trasse der A 661“, so der Fraktionsvorsitzende. Der mitgliederstarke Verein unterhalte die größte Fußball-Nachwuchsabteilung in Frankfurt am Main mit sehr vielen Mannschaften, wodurch es ständig zu einer umständlichen Verlagerung von Spielen auf Sportplätze anderer Stadtteile sowie zu einer Verdichtung des Trainingsbetriebes auf dem bestehenden Sportplatz komme.

Abschließend machte Heuser im Einvernehmen mit Bürgermeister Cunitz deutlich, dass jetzt neue Kostenberechnungen folgen müssen. „In jedem Fall ist mit der Bundes- und der Landesregierung über Zuschüsse zu verhandeln. Ich erinnere in diesem Zusammenhang an den Einsatz unserer Oberbürgermeisterin Petra Roth, die 2010 mit mir zusammen nach Berlin gefahren ist. Da Bundesverkehrsminister Ramsauer das Projekt damals schon als ‚spannende Vision‘ für Frankfurt am Main bezeichnet hat, wird die Koalition auf seine gemachte Zusage zurückkommen und ihm das Vorhaben in seiner jetzt vorhandenen Detailierung zu einer fachlichen Prüfung in seinem Ministerium übergeben“.

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