Caspar: Regionaltangente West bietet große Chance für die gesamte Region

„Mitengagement von Fraport AG, Infraserv und Gateway-Gardens-Gesellschaft könnte Projekt forcieren“

Ulrich Caspar MdL
Ulrich Caspar MdL
Wiesbaden/Frankfurt am Main, 13. September 2012 - Ulrich Caspar (CDU), verkehrspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag sowie Abgeordneter für den Frankfurter Nordwesten, begrüßte den Beschluss der RTW Planungsgesellschaft mbH, die Gesellschaft bis Ende 2015 fortzuführen.

Den Beschluss fassten die sechs Mitglieder der Gesellschaft am gestrigen Mittwoch einstimmig. Damit können die Planungen für den Bau der RTW weiter vorangetrieben werden. „Das Projekt bietet eine große Chance für die gesamte Region. Durch die Anbindung an den Frankfurter Flughafen, das umliegende Gebiet ‚Gateway Gardens‘ und an den Industriepark Höchst können Tausende von Pendlern schnell an ihre Arbeitsplätze gelangen. Durch das Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (GVFG) des Bundes könnte das Vorhaben mit rund 330 Millionen Euro gefördert werden. Dadurch würde der Großteil der anstehenden Baukosten bereits gedeckt werden“, so Caspar.

Die Schienenverbindung soll von Bad Homburg über Frankfurt bis nach Dreieich führen und dabei auch den Frankfurter Flughafen und den Industriepark Höchst mit einbinden. Insgesamt hat die Strecke eine Länge von 44 Kilometern, etwa 25 Kilometer davon müssten neu gebaut werden. Als erster Bauabschnitt könnte die Verbindung von „Gateway Gardens“ über den Frankfurter Flughafen Richtung Industriepark Höchst bis zum Bahnhof Höchst realisiert werden. „Dabei wäre es für eine baldige Realisierung hilfreich, wenn auch die Fraport, die Infraserv GmbH und die Gateway Gardens Entwicklungsgesellschaft sich aus eigenem Interesse mitengagieren“, so Caspar.

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